Für den leichten Schweizer Vierer geht's nun um die Medaillen

Das Gros der Schweizer Ruderer überzeugt auf dem Lagoa Rodrigo. Der leichte Vierer ist nach seinem souveränen Halbfinal-Sieg bei der Medaillenvergabe dabei. Jeannine Gmelin stiess im Skiff in den Halbfinal vor. Nur der leichte Doppelzweier verspielte seine Chancen.

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Round-up zu den 3 Schweizer Booten

2:57 min, vom 9.8.2016
  • Platz im A-Final gesichert: Am Donnerstag kämpft der leichte Vierer um die Medaillen
  • Halbfinal: Skifferin Jeannine Gmelin muss noch eine Hürde überstehen
  • Der Leichtgewichts-Doppelzweier bleibt im Hoffnungslauf hängen

Bei seinem 2. Auftritt an den Olympischen Spielen untermauerte das Schweizer Quartett Mario Gyr/Simon Niepmann/Simon Schürch/Lucas Tramèr seine hohen Ambitionen. Der leichte Vierer korrigierte seinen zwiespältigen Eindruck aus dem Vorlauf, den er nur an 3. Stelle beendet hatte.

So liess der Leichtgewichts-Vierer in seiner Halbfinal-Serie kein Boot mehr an sich vorbeiziehen. Den 2.-platzierten Dänen, die beim ersten Rennen noch überzeugt hatten, nahmen die Welt- und Europameister 1,77 Sekunden ab.

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Skifferin Gmelin: «Müssen immer mit dem härtesten Wasser kämpfen»

2:47 min, vom 9.8.2016

Gmelin nimmt die nächste Hürde

In der Lagoa Rodrigo hatte aus Schweizer Sicht Skifferin Jeannine Gmelin vorgelegt. Bei gutem Wetter ruderte die 26-jährige Zürcherin von Beginn weg an der Spitze mit und überquerte die Ziellinie als Zweite. Sie habe die Aufgabe erstaunlich leicht meistern können. «Denn ich habe von Anfang an einen guten Rhythmus erwischt.» Somit kann sie am Donnerstag um den Einzug in den A-Final kämpfen.

Noch schneller als die Schweizerin war mit 2,62 Sekunden Vorsprung einzig die Amerikanerin Genevra Stone. Ebenfalls für den Halbfinal qualifiziert ist die Österreicherin Magdalena Lobnig.

Schmid/Wiederkehr mit verhaltenem Start

Nur das Abschneiden des leichten Doppelzweiers trübte die Schweizer Bilanz leicht. Michael Schmid und Daniel Wiederkehr verfehlten in ihrem Hoffnungslauf den Halbfinal-Vorstoss um einen Rang bzw. um 1,49 Sekunden. Die beiden Langsamstarter verspielten ihre Chance bereits früh. Nach einem Viertel des Rennens lagen sie an letzter Stelle, sie fingen sich danach aber und stiessen auf den 3. Rang vor.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung