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Rio 2016 Goldjunge Phelps hamstert weiter Medaillen

US-Superstar Michael Phelps hat in Rio seine olympischen Goldmedaillen 20 und 21 eingefahren. Bei den Frauen waren die Amerikanerin Katie Ledecky und die Ungarin Katinka Hosszu die grossen Figuren.

Legende: Video Ein weiterer goldener Abend für Phelps abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 10.08.2016.
  • Michael Phelps (USA) gewinnt innerhalb einer Stunde zweimal Gold
  • Auch Katinka Hosszu (Hun) setzt ihre Gold-Jagd fort
  • Katie Ledecky (USA) triumphiert nach 400 m Freistil auch über die halbe Distanz

Phelps zuerst alleine ...

Michael Phelps hat sich über 200 m Delfin seine insgesamt 20. olympische Goldmedaille ergattert – allerdings denkbar knapp: Zwar führte der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten nach 150 m scheinbar komfortabel, am Ende lieferte er sich aber einen packenden Zweikampf mit dem auf der letzten Bahn stark aufkommenden Japaner Masato Sakai. Am Ende entschied er das Duell mit 4 Hundertstelsekunden Vorsprung hauchdünn für sich (1:53,36 Minuten). Dritter wurde der Ungare Tomas Kenderesi.

Legende: Video Nach Gold Nummer 20: Grosse Emotionen bei Phelps abspielen. Laufzeit 04:21 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 10.08.2016.

Phelps ist damit der erste Schwimmer, der an vier Olympischen Spielen in derselben Einzel-Disziplin vier Medaillen gewinnen konnte. Insgesamt darf der 31-Jährige nun 25 Olympia-Medaillen sein Eigen nennen.

... und dann mit der Staffel

Eine gute Stunde später stieg Phelps bereits wieder ins Becken – und holte sich mit der US-Staffel (4 x 200 m Freistil) gleich den nächsten Titel. Die 21. Goldmedaille für den US-Superstar war nur noch Formsache: Als Schlussschwimmer brauchte Phelps den Vorsprung, den seine Teamkollegen Conor Dwyer, Francis Haas und Ryan Lochte herausgeschwommen hatten, nur noch nach Hause zu bringen. Silber ging an Grossbritannien, Bronze an Japan.

Ledecky doppelt nach

Auch bei den Frauen stahl eine Amerikanerin allen die Show: Nach ihrem Sieg über 400 m Freistil setzte sich Katie Ledecky auch über 200 m Freistil durch. Die 19-jährige Fünffach-Weltmeisterin gewann in 1:53,73 Minuten vor der Schwedin Sarah Sjöström (1:54,08) und der Australierin Emma McKeon (1:54,92).

Hosszu holt Goldmedaille Nummer 3

Bereits ihre dritte Goldmedaille durfte sich die Ungarin Katinka Hosszu abholen. Nach ihrem Triumph über die 400-m-Distanz in Weltrekordzeit setzte sich die Doppel-Weltmeisterin auch über 200 m Lagen durch. In der neuen olympischen Rekordzeit von 2:06,58 Minuten verwies sie die Britin Siobhan-Marie O'Connor (2:06,88) und die Amerikanerin Maya Dirado (2:08,79) auf den Silber- respektive Bronzeplatz. Hosszu hatte in Rio bereits den Titel über 100 m Rücken geholt.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den Olympischen Spielen

6 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Gratulation an den Gewinn. Doch die Art dieser Inszenierung nach dem Sieg ist perfekte Show für Werbeträger. Wiederauferstandener, gefallener Held mit Familie. Holywoodreif. Das gibt "Kohle" für Phelps und vor allem für seine Sponsoren. Der Unterschied zwischen Realität und Selbstwahrnehmung ist in den USA schon sehr gross. Brot (Konsum) und Spiele in Perfektion. Andere Nationen freuen sich auch bei Gewinnen. Doch meist etwas weniger abgehoben.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Woher kommen diese beidseitigen Flecken im Schulterbereich (Newsseite), wurde geschröpft?
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    1. Antwort von Theresia Weber (Resi)
      Haben Sie auch schon mal geschröpft? Dann hätten Sie auch diese Flecken entteckt. Dient der Entspannung der Muskeln und der Blutzirkulatio. Kein Doping! -:)
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    2. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Ja, hab ich einmal bei den Chinesen. Aber solche Bleuelen hatte ich danach nicht!
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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Die Sammelwut dieses Superman`s ist unheimlich. Trotzdem, seit den neuesten Enthüllungen haben solche Leistungen einen unangenehmen Beigeschmack. Hoffen wir, dass dieser Goldjunge nicht durch Dopingvorwürfe vom Sockel geholt wird. Dies würde dem ganzen Sport einen riesigen Schaden zufügen.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Auch wenn man nicht Blauäugig ist. Bei Phelps habe ich weniger die Befürchtung des Dopingmissbrauch als bei anderen Schwimmern. Phelps lässt andere nicht stehen und gewinnt mit längen, auch stellt Er keine Fabelweltrekorde auf. Hat auch schon schmerzliche Niederlagen einstecken müssen. Die meisten Medaillen hat Er hart erkämpfen müssen und hatte oft das Glück des besseren Anschlags, wie gestern um läppische 4/100. Doch auch für Ihn würde ich die Hand nicht ins Feuer legen.
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