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Rio 2016 Kein Happy End: Lehmann und Lyon nicht nach Rio

Swiss Olympic hat die Selektionen für den Olympia-Marathon bekannt gegeben. Maja Neuenschwander, Tadesse Abraham und Christian Kreienbühl sind dabei. Für Adrian Lehmann und Julien Lyon ist der Zug indes abgefahren.

Adrian Lehmann am Zürich-Marathon
Legende: Darf nicht nach Rio Marathon-Läufer Adrian Lehmann. EQ Images

Lehmann hatte seine letzte Chance auf die Olympia-Limite am Zürich-Marathon bei schlechten Bedingungen verpasst. Dennoch hätte der Leichtathletikverband die Möglichkeit gehabt, einen Antrag für eine Selektion des 26-Jährigen an Swiss Olympic zu stellen. Gleiches galt für Julien Lyon.

Kein Antrag des Leichtathletikverbandes

Ein solcher Antrag ist bei Swiss Olympic allerdings nicht eingegangen. Aus diesem Grund wird auf die mögliche Selektion eines dritten Marathonläufers verzichtet. Für Lehmann und Lyon ist der Traum von Olympia damit endgültig geplatzt.

Bei den Männern wurden wie erwartet Tadesse Abraham und Christian Kreienbühl selektioniert. Bei den Frauen wird Maja Neuenschwander in Rio an den Start gehen.

Legende: Video «Lehmanns Olympiatraum platzt im Regen von Zürich» abspielen. Laufzeit 5:09 Minuten.
Aus sportpanorama vom 24.04.2016.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Conca, Meyriez
    Die Athleten haben alles gegeben; die Funktionäre dagegen wohl nicht. Man hätte dies zumindest nicht von einer Gesuchsstellung abhängig machen sollen, sondern Swiss Olympic hätte Führungsstärke beweisen sollen. Vielleicht ist das ja auch passiert, aber dann müsste doch kommuniziert werden. Gerade der Laufsport verdient auch eine Beachtung und hat durchaus Zukunft, wenn man alle die begeisternden jungen Athletinnen und Athleten in den Vereinen sieht und wo Geld nicht im Vordergrund steht.
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  • Kommentar von Daniele, Bormujo (Sevilla)
    Dieser Entscheid ist nur zu Begrüssen. Auch wenn es Hart st Limetten sind da um erreicht zu werden, gleich ob Sie zu hoch angesetzt wurden oder nicht. Auch wenn Herr Lehmann, und das rechne ich im hoch an, viel Investiert hat, hat Er doch am Schluss einen grossen und Entscheidenden Fehler gemacht. Am gleichen Tag fand hier in Sevilla der flachste Marathon der Welt statt, bei Idealem Wetter. Kopf hoch und weitermachen im Sport gibt es noch viele Höhepunkte auf die man arbeiten kann.
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    1. Antwort von Bas Dost, Biel
      Die Limetten hängen in diesem Jahr besonders hoch.
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  • Kommentar von Thomas Reichmuth, Schwyz
    Schade - bin absolut auch für Limiten und es soll keine JEKAMI nacn Rio. Aber wenn die Limiten im Internationalen Verband erreicht werden, verstehe ich nicht, wieso die nationalen Limiten schärfer sind. Es gibt ja nicht 10 weitere Marathonläufer, die diese erreichen. Bis mal ein Schweizer sich qualifiziert bzw. selektioniert wird, ist er vielfach schon verbraucht......schade, schade....
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