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Rio 2016 Medaillen-Traum geplatzt: Fechter scheitern im Viertelfinal

Die Schweizer Fechter haben den angestrebten Medaillen-Platz im Teamwettkampf klar verpasst. Max Heinzer und Co. scheiterten bereits im Viertelfinal deutlich mit 32:45 an Italien. Am Schluss resultierte der 6. Rang.

Legende: Video Ausgeträumt: Schweizer Fechter unterliegen Italien abspielen. Laufzeit 1:20 Minuten.
Vom 14.08.2016.

Die Schweizer Fechter waren mit grossen Ambitionen nach Rio gereist. Umso grösser ist nun die Enttäuschung. Nach den verpassten Medaillen-Rängen im Einzel scheiterten Max Heinzer, Fabian Kauter und Benjamin Steffen auch im Teamwettkampf.

Im Viertelfinal bedeutete Italien auf dem erhofften Weg zu Edelmetall bereits Endstation. Paolo Pizzo, Enrico Garozzo und Marco Fichera fertigten die Schweizer mit einem deutlichen 45:32 ab.

Verhängnisvoller Fehlstart

Nach einem veritablen Fehlstart – nach den ersten 3 Kämpfen stand es bereits 4:11 – konnten die Schweizer nicht mehr auf den anwachsenden Rückstand reagieren. «Wir waren viel zu offensiv», prangerte Kauter danach die falsche Taktik an.

Erst im 7. von insgesamt 9 Gefechten gelang Steffen der erste Sieg. Heinzers aggressive Aufholjagd im letzten Kampf trug ebenfalls keine Früchte. «Wir wurden eiskalt ausgekontert», befand Heinzer danach.

In der Platzierungsrunde siegte das Team gegen Russland, verlor gegen Südkorea und wurde 6.

Frankreich holt Gold

Den Olympiasieg sicherte sich Frankreich. Die Nummer 1 der Welt setzte sich im Final mit 45:30 gegen Schweiz-Bezwinger Italien durch. Die Bronzemedaille ging an Ungarn.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

8 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Bangerter (Bangerter)
    Freue mich sehr über die guten Leistungen. Aber es sind eben vielfach jene Athleten erfolgreich, welche still und bescheiden auf ihre Ziele hin arbeiten und das Spiel mit den Medien etwas intelligenter spielen. Man kann sich hohe Ziele setzen und scheitern, keine Frage. Wer sich aber vorher schon quasi zum Olympiasieger erklärt und nachher sang- und klanglos ausscheidet, sollte sich die Kritik zu Herzen nehmen. Ganz nach dem Motto: Zuerst Hirnen dann Hornen.
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Dann schalten Sie mal als erstes Ihr Horn aus, Herr Bangerter! Oder haben Sie schon etwas geliefert, das nur annähernd an einen 4. Rang bei olympischen Spielen heranreicht? Oder auch nur an einen 7. oder 12. Rang?
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  • Kommentar von Peter Zurbuchen (drpesche)
    Schade ist Kommentieren in den Disziplinen "Schwarzmalen" & "Jammern auf höchstem Niveau" noch nicht olympisch. Da hätten wir ein Medaillenset auf sicher! Anstatt sich an den schönen Erfolgen von Cancellara, Gyr, Niepmann, Schürch, Tramèr, Hingis, Bacsinszky, Steingruber, Diethelm Gerber & anderen zu freuen, kann man immer nur das Negative sehen. Es gab auch andere, viel klarere Favoriten, die ihr Ziel nicht erreicht haben. Z.B. Djokovic & Williams, gegen die wohl fast niemand gewettet hat.
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  • Kommentar von Stefan Bangerter (Bangerter)
    Bin nur bedingt überrascht über das klare Scheitern. Nicht nur Heinzer, sondern auch Kauter ist nicht gerade für bescheidene Töne bekannt (Zitat: ich kann mich an Olympia nur selber schlagen). Und wer nach 6 Gefechten merkt, dass man gegen Italien wohl die falsche Taktik gewählt hat, verdient ein sang- und klangloses Ausscheiden. Im Sport und an Olympia, gilt eben nach wie vor: "Liefere statt Lafere". Und im Bezug auf die Kosten der Rio Schulreise der Fechter: "Ausser Spesen nichts gewesen"!
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