Olympia-News: Brasilien testete Topathleten nicht auf Doping

Hier finden Sie chronologisch alle Neuigkeiten, die am Freitag, dem Tag der Eröffnung der Sommerspiele, Schlagzeilen machten.

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Bildlegende: Lasche Handhabung Brasilien testete seine Athleten nur ungenügend. Getty Images

Olympia-News vom 5. August

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • Erster Weltrekord von Rio fällt im Bogenschiessen
  • Brasilien stellt Dopingkontrollen früh ein
  • Whistleblowerin Stepanowa gibt auf
  • Zwei neue Dopingfälle vermeldet
  • 22 :53

    Brasilien stellte Dopingjagd vor Rio ein

    Auf die Olympischen Sommerspiele fällt unmittelbar vor der Eröffnungsfeier erneut ein dunkler Schatten. Wie die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA der britischen Times bestätigte, hat Gastgeber Brasilien im Monat vor den Spielen bei seinen «führenden Athleten» keine Dopingtests mehr vorgenommen. Die WADA spricht von «inakzeptablen» Zuständen.

    Die Agentur sei von ehemaligen Chefs der brasilianischen Anti-Doping-Agentur davon unterrichtet worden, dass das Sportministerium des Landes bei einigen Top-Athleten unangemeldete Kontrollen gestoppt habe, hiess es. Das Ministerium gab zu, dass zwischen dem 1. und 24. Juli keine Tests vorgenommen worden seien, leugnete jedoch jegliches Fehlverhalten.

  • 21 :56

    Noch ist das Maracana-Stadion leer

  • 21 :54

    Ein Diplom auf sicher

    Bereits vor der offiziellen Eröffnung kann sich die Schweizer Delegation über ein olympisches Diplom freuen. Im Teamwettbewerb der Degenfechter nehmen zwar neun Nationen teil, die Schweizer Mannschaft um Max Heinzer ist aber bereits für die Viertelfinals gesetzt und hat die Top-8-Klassierung damit auf sicher.

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    Bildlegende: Schon vor dem ersten Degenhieb ausgezeichnet Max Heinzer & Co. Getty Images

  • 21 :51

    Neff trainierte mit Männern

    Weil sie sich als einzige Schweizerin für das olympische Strassenrennen qualifiziert hat und nicht gerne alleine trainiert, schloss sich Jolanda Neff diese Woche für das Training den Schweizer Männern an. «Sie sind nur locker gefahren, doch ich musste schauen, dass sie mich nicht abhängen», erzählte Neff.

    «Ich wollte intensiver trainieren, sie nur leicht, deshalb ging es perfekt auf», erläuterte die St. Gallerin. Dabei konnte sie durchaus von der Erfahrung von Fabian Cancellara und Co. profitieren: «Sie waren alle mega hilfsbereit und sagten mir bei der Streckenbesichtigung, auf was ich dann im Rennen schauen soll.»

  • 21 :41

  • 21 :36

    Einst Olympiasieger, heute Medienschaffender: Michael Johnson

  • 21 :07

    Zwei neue Dopingfälle

    Zwei Olympiateilnehmer aus Griechenland und Zypern sind am Freitagnachmittag wegen Dopingverdachts von ihren jeweiligen Nationalteams ausgeschlossen worden. Wie griechische Medien berichteten, handelt es sich um eine Schwimmerin. Im zyprischen Team soll ein Gewichtheber überführt worden sein.

  • 21 :01

    Schweizer Segler kennen Rio bestens

    Viele Teilnehmer der Olympischen Spiele setzen erstmals ihren Fuss auf brasilianischen Boden. Dies im Gegensatz zu den Schweizer Seglern, die zur Vorbereitung im Schnitt bereits 100 Tage vor Ort weilten.

    Als Unterkunft dient der Crew von Teamchef Tom Reulein ein Privathaus ganz in der Nähe des Olympiahafens, das schon während der Trainingslager das Zuhause der Teammitglieder war. Seine Mannschaft umfasst vier Boote mit Zweierbesetzung sowie den Windsurfer Mateo Sanz Lanz.

    Mateo Sanz Lanz geht ins Meer Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Der Windsurfer mit dem lustigen Nachnamen Mateo Sanz Lanz. Getty Images

  • 20 :47

    Prominente Fackelträger: Thomas Bach und Ban Ki Moon

  • 20 :10

    Die Olympische Flamme ist unterwegs

  • 20 :07

    Whistleblowerin Stepanowa gibt auf

    Zermürbt von der wochenlangen Auseinandersetzung mit dem IOC hat Julia Stepanowa den Kampf um ihren Olympiastart aufgegeben. Die Whistleblowerin, die den Dopingskandal in Russland aufgedeckt hatte, verzichtet auf einen Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS. Im Gegensatz zu mindestens 271 Athleten aus ihrem Heimatland wird die vom IOC verstossene 800-m-Läuferin in Rio fehlen.

  • 19 :28

    Wenig Staatshäupter an der Eröffnungsfeier

    An der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro werden nach letzten Informationen nur 37 Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Ursprünglich hatte die brasilianische Regierung mit 80 bis 100 Staatshäuptern gerechnet. Zu den prominentesten Anwesenden gehören UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Frankreichs Präsident François Hollande, der für Olympia 2024 in Paris wirbt.

    François Hollande (l.) und Ban Ki Moon. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Vor Ort François Hollande und Ban Ki Moon. Getty Images

  • 19 :02

    Olympia-Proteste an der Copacabana

    Wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier haben etwa dreihundert Demonstranten an der Copacabana gegen die Olympischen Spieleprotestiert. In der Nähe der Beachvolleyball-Arena skandierten sie politische Parolen und hielten Schilder mit der Aufschrift «Nein zu den Olympischen Spielen!» in die Höhe.

  • 18 :35

    Pelé sagt als letzter Fackelträger ab

    Das brasilianische Fussball-Idol Pelé fällt als letzter Fackelträger der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele aus. Wegen seiner Beschwerden nach zwei Hüftoperationen wird der 75-Jährige auf diese Ehre verzichten: «Momentan habe ich nicht die körperliche Verfassung, um an der Olympia-Eröffnung teilzunehmen.»

  • 18 :03

    Britische Schwimmer ohne Badehosen

    Kurz vor dem Olympia-Start sind den britischen Schwimmern um die Weltmeister James Guy und Adam Peaty offenbar die Badehosen gestohlen worden. Neun Taschen mit Ausrüstung und Schwimmbekleidung verschwanden im Olympischen Dorf. Die Briten vermuten, dass die Taschen aus ihren Zimmern gestohlen wurden. Einige Athleten sollen bereits Zimmermädchen den Zugang verweigert haben.

    Der britische Schwimmer James Guy Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Vermisst seine «Arbeitskleidung» Der britische Schwimmer James Guy. Getty Images

  • 17 :51

    Run auf Pins hat definitiv begonnen

    Auch die Schweizer Pins sind in Rio begehrte Objekte. So schaut regelmässig jemand im SRG-Studio im International Broadcast Center (IBC) vorbei, um sich ein Erinnerungsstück zu ergattern. Vor dem IBC ist die Tauschbörse in vollem Gang.

    Der Schweizer Pin für Rio 2016 Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Begehrt Der Schweizer Pin für Rio 2016. SRF

  • 17 :16

    Bolt vor Rio «nervös und aufgeregt»

    «Ich habe keine Schmerzen, das ist grossartig», sagt Sprint-Superstar Usain Bolt über seine Muskelverletzung, die ihn Anfang Juli bei den Olympia-Ausscheidungen noch ausgebremst hatte. Dennoch gesteht der Jamaikaner vor seinen letzten Olympischen Spielen: «Ich bin nervös und aufgeregt, denn Rio wird sehr wichtig für mich.» Schliesslich will der 29-Jährige sein persönliches Triple-Triple perfekt machen: Der dritte Gold-Hattrick über 100 m, 200 m und 4x100 m in Serie.

    Usain Bolt Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Steht gehörig unter Druck Usain Bolt. Getty Images

  • 16 :57

    Erster Weltrekord in Rio

    Am Tag der Eröffnungsfeier ist bereits der erste Weltrekord gefallen. In der Qualifikation zum olympischen Bogenschiess-Wettbewerb erzielte Weltmeister und Topfavorit Kim Woojin aus Südkorea 700 Punkte.

    Kim Woojin mit Pfeil und Bogen Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Äusserst treffsicher Kim Woojin aus Südkorea. EQ Images

  • 16 :50

    Kenias Speer-Star Yego schiesst gegen Verband

    Kenias Speerwurf-Weltmeister Julius Yego hat scharfe Kritik am Management seines Verbandes geübt, weil sein Trainer erst unmittelbar vor seinem Wettkampf nach Rio reisen darf. «Es scheint, als würde jemand wirklich versuchen, die Resultate des kenianischen Teams zu sabotieren», schrieb er auf Facebook.

    Yego verschafft seinem Ärger Luft

  • 15 :52

    Marokkanischer Boxer in Rio verhaftet

    Der marokkanische Boxer Hassan Saada ist wegen angeblicher sexueller Belästigung zweier Zimmermädchen im Olympischen Dorf von Rio de Janeiro am Freitag verhaftet worden. Der 22-Jährige wurde für 15 Tage vorläufig inhaftiert, wie die Polizei der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Der Vorfall soll sich am Mittwoch ereignet haben. Demnach habe Saada mit den beiden Frauen zunächst ein Selfie machen wollen, danach sei er dann handgreiflich geworden.

    Saada sollte eigentlich am Samstag seinen ersten Kampf im Halbschwergewicht beim olympischen Boxturnier bestreiten.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den Olympischen Spielen