Russischer Segler begnadigt

Pawel Sozykin wird nun wohl doch bei Olympia an den Start gehen dürfen. Hingegen bestätigte der Internationale Sportgerichtshof TAS die Sperre von 17 russischen Ruderern.

Segeln in Rio Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Segeln in Rio Der Russe ist dabei. Imago

Der internationale Segelverband hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass der russische Segler Pawel Sozykin nun doch in Rio an den Start gehen dürfe. Ursprünglich hatte der Verband Sozykin von den Spielen ausgeschlossen.

Man habe zusätzliche Hilfe vom IOC erhalten und danach einstimmig entschieden, Sozykin starten zu lassen. Das IOC und der Untersuchungsauschuss müssen Sozykins Starterlaubnis noch bestätigen.

Weniamin But gibt vor den Medien Auskunft. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Ruderfunktionär steht Red und Antwort Weniamin But. Imago

Ruderer bleiben gesperrt

Bereits bestätigt hat der Internationale Sportgerichtshof TAS die Sperre von 17 russischen Ruderern. Der russische Ruderverband veröffentlichte am Mittwoch Auszüge zum Entscheid: «Als Ergebnis der Sitzung hat das Gericht entschieden, die Klage von Daniel Andrijenko und anderer Sportler [...] abzulehnen und sie [...] in Folge der ungenügenden Zahl der Dopingtests in zertifizierten und sicheren ausländischen Labors nicht zuzulassen.» Verbandschef Weniamin But präzisierte, dass es sich hierbei um das vorläufige TAS-Urteil über die 17 Sportler handle.