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Rio 2016 Zika: Auch Jason Day verzichtet auf Olympia

Das Golf-Turnier an den Olympischen Spielen droht zur Farce zu werden. Zahlreiche Spitzen-Golfer haben aus Angst vor dem Zika-Virus bereits abgesagt – mit dem Australier Jason Day nun auch die Weltnummer 1.

Legende: Video Jason Day verzichtet auf Rio abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus UEFA Euro 2016 vom 28.06.2016.

«Der Grund für meine Entscheidung ist die mögliche Übertragung des Zika-Virus und die potenziellen Risiken für künftige Schwangerschaften meiner Frau», teilte der 28-jährige Day mit.

Damit haben bisher folgende Spitzen-Golfer für Olympia abgesagt:

  • Jason Day (Australien, Weltnummer 1)
  • Rory McIlroy (Nordirland, 4)
  • Adam Scott (Australien, 8)
  • Branden Grace (Südafrika, 12)
  • Shane Lowry (Irland, 25)
  • Marc Leishman (Australien, 39)
  • Graeme McDowell (Nordirland, 76)
  • Vijay Singh (Fidschi, 119)

Die Absagewelle löst beim Internationalen Olympischen Komitee Besorgnis aus. «Mir gefällt die Entwicklung nicht», so das neuseeländische IOC-Mitglied Barry Maister: «Ich glaube nicht, dass man dem Golfsport vor diesem Hintergrund erlauben sollte, weiterhin bei den Spielen zu sein.» Golf steht in Rio erstmals seit 1904 wieder im Programm.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Noch eine Info an alle, die tatsächlich glauben, es sei im August in Rio weniger gefährlich, weil dann der südamerikanische Winter herrsche. Ich habe sowohl im Sommer als auch im Winter einige Zeit in Brasilien gelebt, und zwar sowohl in Rio als auch im Nordosten, wo wieder ein ganz anderes Klima ist. Ich kann euch somit aus eigener Erfahrung versichern, dass die Steckmücken sowohl im Sommer als auch im Winter im ganzen Land sehr aktiv sind. Es ist also wirklich gefährlich.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Was meinen den die Sportler wie so ein Anlass finanziert wird? Auch durch Politische Entscheide. Wieso schreien alle auf wenn Ein Boykott von einem Sportanlass ansteht, aber nich wenn ein Betrieb vielleicht leute entlassen muss wegen eines Politische Boykotts? Wieso müssen an solchen Grossanlässen viele Menschen ohne Bezahlung arbeiten, wenn doch die Organisation dabei viel Geld verdient? Das sind mal Lebenswichtige Fragen und nicht ob eib Sportler an einem Wettkampf teilnehmen darf oder nicht!
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Ich wollte Sie sicher nicht Beleidigern. Aber Mittelklasse ist in diesen Ländern für viel schon Reich. Ich habe viel Sport gemacht in meinem Leben. Sport war ein grosser Teil meines Lebens, doch was Heute abgeht, da muss ich nur den Kopf schütteln. Die Gesellschaft akzeptiert den Sport als Parallelwelt, wenn ich viele Aussagen lese. Wenn ich lese Sport und Politik müsse getrennt werden ist das lächerlich. Das ganze Leben hat mit Politik zu tun. Wieso soll das ein Sportler leben nicht tangieren!
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