Zurück auf Null für die Springreiter

35 Reiterpaare streben am Freitag beim Einzelfinal nach den Medaillen. Nach der schwierigen Entscheidung durch den Schweizer Equipenchef Andy Kistler stehen Romain Duguet, Martin Fuchs und Steve Guerdat auf der Startliste.

Video «Die Schweizer Reiter kämpfen um Einzelgold» abspielen

Die Schweizer Reiter kämpfen um Einzelgold

1:31 min, vom 18.8.2016
Zusatzinhalt überspringen

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Entscheidung im Springreiten am freitag ab 15 Uhr live auf SRF zwei und im Rio Player.

Da im Einzelfinal der Springreiter die Rechnung für alle bei 0 beginnt, ist eine Medaille für die Schweiz durchaus möglich. Vor allem der Teamleader und Olympiasieger von 2012, Steve Guerdat, hat ausser den zwei Abwürfen im 1. Umgang des Teamfinals überzeugt. Mit Nino des Buissonnets verfügt er über ein Pferd, das sich an mehrtägigen Wettkämpfen zu steigern vermag.

Aber auch Martin Fuchs ist dank seiner reiterlichen Fähigkeiten ein Exploit zuzutrauen – wichtig wird sein, dass der 24-Jährige seinen Clooney auch am Finaltag präzise durch den Parcours führen kann und dessen jugendliche Flausen weiterhin im Griff hat.

Lamaze und seine Lady – ein Duo, das harmoniert

Der gebürtige Franzose Romain Duguet verfügt mit Quorida de Treho – der Halbschwester von Nino des Buissonnets – über ein Pferd, das mit den Hindernissen zu spielen scheint. Und auch der 35-Jährige kann auf Doppel-Null gehen. Im Stechen gehören die beiden zu den Schnellsten.

Eric Lamaze jubelt im Sattel von Fine Lady 5. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Form Eric Lamaze im Sattel von Fine Lady 5. Keystone

Nur ein einziger Reiter hat in Rio bislang sämtliche 3 Parcours ohne Abwurf oder Zeitfehler absolviert. Der Kanadier Eric Lamaze überzeugte mit seiner 13 Jahre alten Stute Fine Lady 5 auf der ganzen Linie. Vorsichtig, schnell und souverän präsentierte sich das Pferd in den vergangenen Tagen. Abgeklärt und sicher wurde sie vom 48-jährigen Routinier vorgestellt. Lamaze gewann bereits vor 8 Jahren mit Hickstead an den Spielen Einzelgold und Teamsilber.

Nur die Top 20 bleiben im Medaillenrennen

Der Olympiasieg führt über zwei Runden. Nach der ersten Runde wird das 35er Feld auf 20 reduziert, die Punkte werden mitgenommen. Sind nach zwei schwierigen Runden mehrere Paare punktgleich auf den Medaillenrängen, so werden die Podestplätze im Stechen vergeben.

Gewinnt die Schweiz nach 2012 wieder Edelmetall im Einzel?

  • Ja.

    69%
  • Nein.

    30%
  • 1155 Stimmen wurden abgegeben

Video «Schweizer Aufholjagd im Team-Event missglückt» abspielen

Keine Schweizer Medaille im Nationenpreis

1:11 min, vom 17.8.2016

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung