Nach Kitzbühel-Stürzen: FIS markiert gefährliche Stellen

Die FIS reagiert auf die schweren Stürze bei der Hahnenkamm-Abfahrt. Beim Rennen nächstes Wochenende in Garmisch wird bei Kompressionen der tiefste Punkt mit einer anderen Farbe markiert, kündigte Renndirektor Hannes Trinkl an.

BildlegendeHätte die Kompression nach der Hausbergkante so markiert werden können?

Er werde vor dem Rennen «mit allen Läufern reden. Nicht nur mit den Guten, sondern auch mit den Jungen», sagte Trinkl in der TV-Sendung Sport und Talk aus dem Hangar-7. Er sei «dankbar für jede Kritik, denn nur so können wir unser Produkt besser machen», sagte Trinkl weiter.

In Kitzbühel waren am letzten Wochenende die Top-Fahrer Aksel Svindal (No), Hannes Reichelt (Ö) und Georg Streitberger (Ö) in der Kompression nach der Hausbergkante abgehoben worden und schwer gestürzt.

Bessere Beleuchtung?

Der Österreicher Fritz Strobl, wie Trinkl ein ehemaliger Spitzenfahrer, brachte eine «mobile Beleuchtung für die Schlüsselstellen» ins Gespräch. «Bei dem Aufwand, der betrieben wird, kann es daran nicht scheitern. Und vielleicht sollte es eine aussenstehende Person, die sich die Stürze in Zeitlupe anschauen kann, als Entscheidungshelfer geben», sagte der 43-Jährige.

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Fatale Hausbergkante: Streitberger, Reichelt und Svindal stürzen

0:37 min, vom 23.1.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive 23.1.16, 11:20 Uhr