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Ski-Experten diskutieren über die Abfahrts-Absagen
Aus Sport-Clip vom 17.03.2021.
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Diskussionen um Renn-Absagen Muss die FIS beim Reglement über die Bücher?

Nach den Abfahrts-Absagen beim Weltcupfinale in Lenzerheide ist eine Diskussion über die FIS-Regeln entfacht.

Die FIS befindet sich im Kreuzfeuer der Kritik. Ein Passus im Reglement löst hitzige Debatten aus. Er diktiert, dass beim Weltcupfinale keine Rennverschiebungen vorgenommen werden dürfen – komme, was wolle.

In Lenzerheide, wo diese Woche der Saisonfinish vonstattengeht, bedeutet dies aufgrund des schlechten Wetters im Klartext: Die Abfahrten der Frauen und Männer werden ersatzlos gestrichen. Für viele ein Hohn. Das Newsportal Watson konstatiert: «Die FIS tritt die Fairness mit Füssen.» Für den Blick ist es einfach nur ein «Witz».

SRF-Ski-Experte Marc Berthod analysiert die Situation folgendermassen: «Man müsste sich schon Überlegungen machen, die Regeln zugunsten der Flexibilität etwas anzupassen, sodass man einen Reservetag zur Verfügung hätte.» Anders sieht das SRF-Ski-Expertin Tina Weirather: «Es ist wichtig und richtig, so wie es jetzt ist. Es würde nämlich jedes Jahr riesige Diskussionen geben, weil jeder andere Interessen hat. Es gäbe ein Chaos.»

Und wie lautet das Verdikt von Marco Odermatt, einem der Hauptbetroffenen? «Es wäre nicht schlecht, wenn wir in den kommenden Jahren einen Schiebetag zur Verfügung hätten.»

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Odermatt über die FIS-Regeln
Aus Sport-Clip vom 17.03.2021.
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Dies würde auch Lara Gut-Behrami begrüssen. Man wisse ja, «dass Super-G und Abfahrt wetterabhängiger sind als Slalom und Riesenslalom». Die Tessinerin sieht beim Rennprogramm der FIS ganz allgemein grosses Verbesserungspotenzial: «Nächsten Winter fahren wir 5 Super-G und 9 Slaloms – fair ist anders.»

SRF zwei, sportlive, 17.3.2021, 10:55 Uhr ;

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Huber  (whu46)
    Faire Wertungen erhält man mit gleich langen Spiessen. Für die Einzeldisziplinen ist das momentane Reglement in Ordnung.
    Für den Gesamtweltcup zählen jeweils die 5 besten Resultat der Disziplinen Abfahr, Super-G, Slalom und Riesenslalom. Die überigen Resultate sind Streichresultate. Parallelrennen zählen nicht.
    Für die Nationenwertung bleibt es wie es ist.
    Zur Erinnerung die Wertung mit den Streichresultaten gab es bereits in den Anfängen des Weltcups (3 Resultate pro Disziplin).
  • Kommentar von Marcel Bütler  (bm)
    Beim Gesamtweltcup ist die Berechnungs-Methode schwierig und wurde schon mehrmals geändert (erinnert euch an Peter Lüscher - nur die 3 besten Ergebnisse pro Disziplin zählten).
    Es führt nichts an gleicher Anzahl Rennen vorbei. In Saison 2020/21 hatte der Techniker 69 % mehr Rennen als der Speedfahrer!!! (Techniker = 11 S + 10 RS + 1 Parallel-Event / Speedfahrer = 7 A + 6 SG). Die FIS ist ärgerlich lächerlich, aber leider wie die meisten Sportverbände konkurrenzlos.
  • Kommentar von Ramun G. Saluz  (RGS)
    2/2 Es werden bis Ende Saison 6 Abfahren, 5 Super G, 7 RS und 8 Slaloms ausgetragen.
    Die Anzahl Punkte dividiert durch 8 und multipliziert mit 5 ergeben dann das Schlussresultat.
    Theoretisch hätte dann wer alle Abfahrten gewinnt, gleich viele Punkte, wie wer alle Slaloms gewinnt.
    Man müsste dann in einer anderen Disziplin auch punkten um den Weltcup zu gewinnen.