Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Ski alpin allgemein Michela Figini: Raketen-Aufstieg und Abgang mit Misstönen

Michela Figini feiert am Donnerstag ihren 50. Geburtstag. SRF-Radioreporter Berni Schär, der die Tessinerin während ihrer gesamten Ski-Karriere begleitet hat, erinnert in 5 Audiobeiträgen an ihre Facetten und an ihre Ecken und Kanten.

  • 1. Die Meilensteine

    Michela Figini gab ihr Debüt im Ski-Weltcup am 21. Januar 1983 – und legte einen kometenhaften Aufstieg hin. Noch im gleichen Winter stand sie erstmals auf dem Podest, 10 Monate später folgte die Sieg-Premiere. Ihre grössten Sternstunden erlebte die Speedspezialistin 1984 in Sarajevo mit Olympiagold sowie 1985 in Santa Caterina mit dem WM-Titel. Beide Triumphe errang sie in der Abfahrt, 2 Mal gewann sie zudem den Gesamtweltcup.

  • 2. Die Rivalität

    Das hochstehende Duell zwischen Michela Figini und Maria Walliser hat in den 1980er-Jahren die Schweizer Fans in ihren Bann gezogen. Die beiden schenkten sich nichts, beobachteten sich mit Argusaugen. So erinnert sich Berni Schär: «Wenn Walliser im Konditionstraining 20 Liegestützen gemacht hat, so legte Figini noch eine drauf.» Doch ihre Rivalität war fruchtbar.

  • 3. Die Persönlichkeit

    Nach Schärs Empfinden ist Figini eine Frohnatur. «Eine, die zu ihrer Aktivzeit sehr ehrgeizig war und konsequent ihren Weg gegangen ist.» Die Tessinerin galt als ausgesprochener Wettkampftyp. Sie fuhr stets mutig und aggressiv. Ein weiteres Merkmal: ihr Renninstinkt.

  • 4. Der Eklat

    1990 beim Weltcup-Finale im schwedischen Are kam es zu einem Vorfall, der nicht nur im Schweizer Lager mächtig Staub aufwirbelte. Figini hatte eine Unterschriftensammlung initiiert und wollte damit den damaligen Cheftrainer Jan Tischhauser stürzen. Hören Sie im Audio-Beitrag, wer der eigentliche Drahtzieher dieser Aktion war und welche Konsequenzen die Athletin davontrug.

  • 5. Das Leben heute

    Figini ist Mutter zweier erwachsenen Kinder und lebt mit ihrer Familie in Lugano. Sie sah sich nie als Businessfrau. Für PR-Verträge ist sie darum schon lange nicht mehr zu haben, und auch ihre Aufgabe als Co-Kommentatorin im Tessiner Fernsehen gab sie auf. Stattdessen spielt sie Gitarre, spielt Golf oder tankt beim Windsurfen auf.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 06.04.2016 06:20 Uhr

Mehr aus Ski alpin allgemeinLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen