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Ski alpin allgemein Swiss-Ski: Drei WM-Medaillen zum Ziel

Möglichst viele Siege und Podestplätze im Weltcup sowie drei Medaillen an der WM im Februar - so lautet die Vorgabe der Swiss-Ski-Spitze an die Alpin-Rennfahrer für den kommenden Winter.

Männer-Chef Stauffer (vorne) und Alpin-Direktor Huber.
Legende: Informierten in Dübendorf Männer-Chef Stauffer (vorne) und Alpin-Direktor Huber. Keystone

Die neue Saison, die in zwei Wochen in Sölden (Ö) beginnt, hat mit den Weltmeisterschaften in Vail ihren klaren Höhepunkt. Vor seiner zweiten Saison als Alpin-Direktor von Swiss-Ski spricht Rudi Huber von drei WM-Medaillen, die das Schweizer Team heimbringen soll. «Ich gehe bei den Frauen von zwei, bei den Männern von einer Medaille aus», so der Österreicher.

Auch bezüglich dem Abschneiden im Weltcup, der am 22. März in Méribel (Fr) zu Ende geht, sind Hubers Forderungen in erster Linie von Realismus geprägt: «Viele Podestplätze und eine Top-3-Klassierung in der Nationenwertung» sollen es sein.

Nachholbedarf im Riesenslalom

Thomas Stauffer, der neue Chef des Männerteams, hat sich in den sechs Monaten seit seiner Rückkehr zu Swiss-Ski ein umfassendes Bild machen können. «Im Speedbereich sind wir gut aufgestellt und auch im Slalom werden wir immer konstanter», sagte der Berner Oberländer in Dübendorf. Aufholpotenzial sieht Stauffer vor allem im Riesenslalom.

WM: Platz 7 reicht zur Quali

Wer an die WM will, muss sich wie bis anhin zumindest einmal in den Top 7 oder zweimal in den Top 15 klassieren. Als Selektionswettkämpfe gelten alle Weltcup-Rennen ab Sölden (25./26. Oktober) bis Ende Januar.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 10.10.14, 18:45 Uhr.

Tumler verletzt

Thomas Tumler hat sich nach einem Sturz beim Riesenslalom-Training in Saas-Fee eine schmerzhafte Schulterverletzung zugezogen, die ihn wahrscheinlich für den Rest des Jahres ausser Gefecht setzen wird. Der Fahrer aus dem A-Kader lässt die Blessur konservativ behandeln und muss nicht operiert werden.

5 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Hier ein paar Worthülsen für Interviews nach den Niederlagen: " Wir sind schon etwas enttäuscht, aber das nötige Wettkampfglück war nicht vorhanden. Wir sind aber zuversichtlich auf dem richtigen Weg zu sein, die positiven Resultate werden kommen". "Carlo Janka war in den ersten 2 Toren voll dabei, der kleine Patzer danach war unglücklich, aber Carlo hat sehr gut trainiert und wird bald wieder vorne dabei sein." "Nein Rücktritt ist kein Thema, vorwärts schauen und alles andere abhaken".
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Nur werden es vermutlich die "Alten" richten müssen, weil viele der "Jungen" zum Saisonstart verletzt sind. Und logisch "fährt" auch immer ein wenig Wettkampf-Glück mit. Und heute, wo es immer auch viel mehr auf das richtige Material ankommt & welchen Ski man wählt, ist es noch mehr zur Glückssache geworden. Und weshalb sollte Janka zurück treten? Immerhin war er der einzige Fahrer mit konstant guten Leistungen über die ganze Saison.
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  • Kommentar von Sandra Sutter, Me
    Ich sehe hier sehr viel Sparpotential: Kein Steuergeld für Spitzensport.
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    1. Antwort von Daniel Stössel, Gwatt
      Wissen Sie wieviele Tausend Kinder im Winter Wochenende für Wochenende auch wegen diesen Ski Alpin Spitzensportlern Schneesport betreiben, organisiert oder nicht organisiert, sich dabei an der frischen Luft bewegen und sehr viel Spass und Freude haben?
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    2. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Liebe Sandra Sutter, da wollen Sie am falschen Ort sparen! Also lieber in den Skisport Steuergelder investieren, als in Unsinn.
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