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Ski alpin allgemein Titel im Riesenslalom - Gisin tritt mit Sieg ab

Im letzten Rennen ihrer Karriere hat Dominique Gisin noch einmal einen Sieg eingefahren. An den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz sicherte sich die abtretende Engelbergerin den nationalen Titel im Riesenslalom.

Legende: Video Gisin mit dem perfekten Schlusspunkt abspielen. Laufzeit 02:49 Minuten.
Aus sportpanorama vom 29.03.2015.

Für Gisin hätte das letzte Rennen ihrer Karriere kein besseres Ende finden können. Die Engelbergerin entschied im Rahmen der nationalen Titelkämpfe den Riesenslalom für sich und sicherte sich nach Bronze in der Kombi und Gold in der Abfahrt ihren 3. Schweizer-Meister-Titel in der laufenden Woche.

Wendy Holdener konnte sich gar über ihre 4. Medaille freuen. Die Schwyzerin wurde mit 0,41 Sekunden Rückstand auf Gisin Zweite. Simone Wild komplettierte das Podest als Dritte.

Aerni siegt vor Gini

Im Slalom der Männer sicherte sich Luca Aerni den Titel. Der Berner verteidigte im Finaldurchgang seine Führung aus dem 1. Lauf und siegte 0,17 Sekunden vor Marc Gini. Der Bündner stiess im 2. Lauf vom 4. Platz noch auf das Podest vor. Einen noch grösseren Sprung nach vorne machte Bronze-Gewinner Gino Caviezel, der bei Halbzeit nur auf Rang 10 gelegen hatte.

Resultate

Riesenslalom Frauen:

1. Dominique Gisin (Engelberg) 2:16,77. 2. Holdener 0,41. 3. Simone Wild (Adliswil) 0,54. 4. Carmen Thalmann (Ö) 1,67. 5. Suter 1,86. 6. Michelle Gisin 2,12. 7. Danioth 2,46. 8. Meillard 2,61. 9. Marie-Theres Sporer (Ö) 3,12. 10. Vanessa Kasper (Celerina) 3,29.

Slalom Männer:

1. Luca Aerni (Grosshöchstetten) 1:42,68. 2. Marc Gini (Chur) 0,17. 3. Gino Caviezel (Lenzerheide) 0,46. 4. Zenhäusern 0,47. 5. Daniel Yule (Branche-d'en Haut) 0,50. 6. Schmidiger 0,62. 7. Murisier 0,71. 8. Anthony Bonvin (Arbaz) 1,12. 9. Marc Rochat (Epalinges) 1,30. 10. Meillard 1,49.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Müssen bald Albaner für die Schweiz Skifahren damit der Erfolg zurückkommt. Ich kann das nicht verstehen dass es in der Schweiz keine Schweizer Skitalente gibt. Aller anderen Nationen zaubern immer wieder Talente hervor und die Schweiz ab und zu einmal einen Zufallssieger. Immerhin besser als nichts. Mit einem Präsidenten an der Spitze namens Lehmann kann man auch nicht viel mehr erwarten.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Eine schwache Saison mehr ist ins Land gegangen. Nun gibt es eine Pause dann beginnt das Sommertraining und im Oktober kann Swiss Ski zeigen, dass sie keinen Millimeter weiter gekommen sind. Es müssten drastische Änderungen erfolgen, aber passieren wird rein gar nichts. Wer immer noch glaubt, dass Swiss Ski die Pisten rockt verwechselt AC/DC mit Luca Hänni.
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    1. Antwort von Daniel Stössel, Gwatt
      Natürlich wünschen wir uns alle erfolgreiche Swiss-Ski-Fahrerinnen und -Fahrer. Aber mit solchen Kommentaren und Kritik ohne konstruktiven Verbesserungsvorschlägen ist niemandem geholfen: Welches wären Ihre "drastischen Änderungen" damit die Resultate besser werden?
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Herr Passant, das Hauptproblem für den alpinen Skirennsport wird bald sein, wie lange dieser Sport noch ausgeübt werden kann, weil der Schnee immer mehr zurückgeht. Ausser den Österreichern und Norwegern, die "Sport-Universitäten" haben - auch deshalb diese Erfolge - gibt es kein Land, in dem dieser Sport, der in der Welt insgesamt immer noch kaum zur Kenntnis genommen wird, noch "reisserisch" werden kann. Die Schweiz ist erst der Anfang, andere Länder werden noch folgen.
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  • Kommentar von Maxi602, Basel
    Das ist das Schöne an den Schweizer Meisterschaften: Meistens gewinnen da Schweizerinnen oder Schweizer....... Im Falle des RS der Frauen war ja das sogar ein Dreifach-Erfolg..... Herzliche Gratulation.
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    1. Antwort von Flurin C., Rifferswil
      Super, habe mich köstlich amüsiert. Die Presse deklamiert auch die Super-ergebnisse unserer CH-Skimädels und -Jungs. Endlich können sie von CH-Erfolgen schreiben. Wie gefrustet müssen wir doch auf die vergangene Saison schauen. Aber gar nichts war das angesichts Toporg., die da im Hintergurnd steht oder täusche ich mich wohl da. Müsstem wir bei Swiss-Ski nicht doch einmal in der Teppichetage nachschauen, ob Lehmann und Co.die Arbeit auch richtig machen?
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