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Vail 2015 Küng und Défago für Abfahrt nominiert

Beim abschliessenden Training zur WM-Abfahrt der Männer vom Samstag haben sich Patrick Küng und Didier Défago in der internen Qualifikation durchgesetzt. Silvan Zurbriggen muss das Rennen als Zuschauer mitverfolgen.

Legende: Video Roger fährt Trainingsbestzeit vor Jansrud abspielen. Laufzeit 7:07 Minuten.
Aus vail - beaver creek 2015 vom 06.02.2015.

Die Ausgangslage war klar: Einer aus dem Trio Patrick Küng, Didier Défago und Silvan Zurbriggen darf am Samstag bei der Abfahrt nicht starten.

Auf Touren kam nur Küng, der Glarner wurde 13. und sicherte sich so das Ticket für das Rennen. Défago (37.) und Zurbriggen (34.) verzeichneten je einen zeitraubenden Fehler in ihren Fahrten. Zurbriggen war zwar um einen Hauch schneller als Défago, letztlich aber entschieden die Trainer zu Gunsten von Défago.

Überzeugen konnte im Abschlusstraining aus Schweizer Sicht nur Beat Feuz. 0,62 Sekunden verlor der Emmentaler auf die Bestzeit von Brice Roger (Fr) und klassierte sich somit auf Platz 8. Der ebenfalls bereits gesetzte Carlo Janka belegte Rang 36.

Feuz hat das Podest im Visier

«Ich bin nicht immer am Limit gefahren, bei einigen Passagen habe ich mich aber schon daran herangetastet», erklärte Feuz nach dem Training. Er mag die harte Piste der «Birds of Prey». Hier belegte er im Dezember in der Weltcup-Abfahrt den zweiten Platz. «Für einen WM-Podestplatz würde ich sofort unterschreiben», meinte Feuz zur Ausgangslage für den Samstag.

Hinter dem Trainingsschnellsten Roger setzte auch Kjetil Jansrud ein Ausrufezeichen. Der norwegische Speed-Dominator war im Super-G schmerzhaft mit der Schulter gegen ein Tor geprallt.

Trainingsresultate

1. Brice Roger (Fr) 1'44''04. 2. Kjetil Jansrud (No) 0''21 zurück. 3. Guillermo Fayed (Fr) 0''29. 4. Andrew Weibrecht (USA) 0''41. 5. Max Franz (Ö) 0''48. 6. Georg Streitberger (Ö) 0''49. 7. Steven Nyman (USA) 0''51. 8. Beat Feuz (Sz) 0''62. 9. David Poisson (Fr) 0''67. 10. Adrien Théaux (Fr) 0''83. 11. Aksel Lund Svindal (No) 0''93. 12. Patrick Küng (Sz) à 0'98. 31. Mauro Caviezel 1''79. 34. Silvan Zurbriggen 1''81. 36. Carlo Janka 1''96. 37. Didier Défago 2''00.

Sendebezug: SRF zwei, Vail live, 6.2.2015, 22:30 Uhr.

Legende: Video Cheftrainer Stauffer zur Abfahrts-Nomination abspielen. Laufzeit 3:18 Minuten.
Vom 07.02.2015.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Eli Bitt, Zürich
    Das Defago statt Zurbriggen an der Abfahrt teilnehmen kann ist wohl ein Witz. Für was werden Ausscheidungen gefahren, wenn der schnellere dann trotzdem zu schauen muss?! Unfair und Fies. SwissSki hat wieder ein weiteres Mal gezeigt, dass hier nur die Namen und nicht die Leistung zählt. Schade, sehr unglaubhaft dieser Verein.
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  • Kommentar von S.Perner, Sissch
    @ Pasaant Ich teile zu einem grossen Teil ihre Meinung. Feuz muss man auf der Rechnung haben. Das gestern war wohl sein bestes Training überhaupt! Aber auch Defago sollte man nicht unterschätzen. Im Super-G hat wenig gefehlt und bekanntlich schlägt er ja immer dann zu, wenn eigentlich niemand mit ihm rechnet. MFG S.Perner
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Wie erwartet kann nur Feuz im Schweizer Team etwas bewegen. Küng könnte ev. unter die ersten 15 fahren, Défago mag keine allzu grossen Risiken eingehen (verständlich) und bei Janka dürfte der Ofen schon wieder aus sein, vielleicht plant er ja bereits die Sommerferien.
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Sie können die Häme einfach nicht lassen, was? Janka zählt zu den besten Läufern der Gegenwart. 2009 WM im RS, 2010 Olympiasieger im RS, 2009/10 Sieger des Gesamt WC. Er muss uns nichts mehr beweisen, wenn nur noch sich selber. Und bei dieser WM haben er & Dèfago in den Top 15 im Super C wichtige WC-Punkte holen können. Nur der WC gilt am Ende einer Saison wirklich, obwohl man allen unseren Athleten Medaillen an einer WM gönnt. Deshalb gilt für gute & echte Fans immer: Hopp Schwiiz!
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    2. Antwort von jean passant, thun
      Carlo Janka zählte mal zu den Besten. Er muss aber endlich die Bremse in seinem Kopf lösen, die Trainer wären da gefragt. Zu viele Betreuer glauben aber, dass Mentaltraining lediglich aus posititvem Denken besteht. In Wahrheit ist es genauso hartes Training wie jedes andere auch. Janka wagt nicht wirklich an seine Limiten heranzugehen und ohne diese Barriere zu überwinden wird er nie wieder etwas von Bedeutung gewinnen.
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    3. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      @J. Passant: Teilweise mögen Sie recht haben. Aber da wir alle nicht wissen können, weshalb & wieso es diese Barriere in seinem Kopf gibt, sollten wir nicht verurteilen, geschweige beurteilen. Aber wie es scheint, hat er jetzt ein gutes Team um sich, was ja durch seine Aufwärts-Kurve belegt wird. Bremsen im Kopf zu lösen ist nicht so einfach. Es braucht Zeit, aber die ständige Häme von Nicht-Fans sind ja auch nicht gerade förderlich, denn sie registrieren das durchaus.
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