Miller lässt Karriereende offen

Einen Tag nach seinem Sturz beim Super-G in Vail/Beaver Creek hat Bode Miller die Möglichkeit eines Rücktritts nicht ausgeschlossen. Der 37-Jährige liess verlauten, dass eine Fortsetzung seiner erfolgreichen Karriere nicht zwingend für ihn sei.

Bode Miller nach der Zieleinfahrt mit leicht gesenktem Kopf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zukunft noch ungewiss Bode Miller behält sich vor, seine Karriere zu beenden. Reuters

«Ich habe schon viele Jahre lang gesagt, dass ich mit allem einverstanden bin. Ich brauche kein dramatisches Ende - ok, der Crash war dramatisch - aber ich brauche auch kein spezielles Ende», gab Bode Miller am Freitag zu Protokoll. Der fünffache Weltmeister verwies darauf, dass er schon sehr lange im Geschäft und mit seiner Karriere sehr glücklich sei.

Miller war im ersten Männer-Rennen bei den Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek - dem ersten Wettkampf nach seiner Rückenoperation vor 10 Wochen - an einem Tor hängen geblieben und gestürzt. Dabei hatte er sich mit einem Ski die Wade aufgeschlitzt. Bei dem Unfall war eine Sehne des Knies durchtrennt worden.