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Weltcup Frauen Kein Schweizer Exploit in Cortina – Vonn wieder da

Die Schweizer Abfahrerinnen haben beim Klassiker in Cortina nicht überzeugen können. Lara Gut klassierte sich als Achte, Dominique Gisin wurde Zwölfte. Den Sieg holte sich Lindsey Vonn.

Lara Gut zeigte in Cortina die beste Leistung im Swiss-Ski-Team. Die Tessinerin verlor einzig bei den Gleitpassagen Zeit, in den technischen Abschnitten hielt sie mit den Schnellsten mit. Mit Rang 8 egalisierte Gut ihr bisheriges Bestresultat in Cortina.

Pech hatte Nadja Kamer: Die Zentralschweizerin verpasste nach besten Zwischenzeiten ein Tor und schied aus. Bereits in Lake Louise hatte Kamer eine ähnlich gute Chance nicht nutzen können.   

Gisin wartet auf Exploit

Die weiteren Schweizerinnen konnten im Klassiker beim Tofana-Felsen nicht überzeugen. Dominique Gisin verpasste die Top Ten zwar nur knapp, wartet aber weiter auf einen echten Exploit. «Es gibt Tage, an denen ich nicht befreit Skifahren kann. Dies war so einer. Und dies tut weh. Ich hatte schon früh gemerkt, dass ich zu wenig locker bin», klagte die Engelbergerin, die 2009 in Cortina gewonnen hatte.

Marianne Kaufmann-Abderhalden (18.) büsste wie Fabienne Suter (21.) bei einem Fehler viel Zeit ein. In der gleichen Region klassierte sich Fränzi Aufdenblatten (20.).

Vonn wieder da

Ein überzeugendes Lebenszeichen gab Lindsey Vonn von sich. Die Amerikanerin siegte erstmals nach ihren gesundheitlichen und persönlichen Problemen wieder. Vonn distanzierte die Gesamtweltcup-Erste Tina Maze um 43 Hundertstel. Dritte wurde Vonns Teamkollegin Leanne Smith.

Vonn meinte nach ihrem fünften Saison-Sieg, es habe sich bestätigt, dass es der richtige Entscheid gewesen sei, rund um Weihnachten eine schöpferische Pause einzulegen. Ihr Körper habe diesen Break gebraucht.

Maze zieht weiter davon

Dank Rang 2 vergrösserte Maze ihren Vorsprung im Gesamtweltcup weiter. Die Slowenin liegt nun 670 Punkte vor Maria Höfl-Riesch, die wegen eines Ausfalls ohne Punkte blieb. Anna Fenninger auf Rang liegt schon 784 Punkte zurück und wird nun wieder von Vonn bedrängt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von S. Nogler, Bever
    Wieder dieser Medienunsinn! Ein 8. und 12. Rang sind doch ansprechende Leistungen - nichts von "nicht überzeugen können". Die Konkurrenz ist stark und schläft nicht. Ab und zu schafft es eine Schweizerin aufs Podest, ab und zu halt nicht, weil andere noch besser waren. Die Leistungen waren somit überzeugend und gut - für Weltklasse hat es diesmal nicht gereicht - in Schulnoten ausgedrückt eine 5.5, fürs Podest wäre eine 6 nötig gewesen.
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