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Weltcup Frauen Stuhec und Goggia prägen denkwürdige Abfahrt

Der Slowenin Ilka Stuhec gelingt in der Abfahrt von Lake Louise im Alter von 26 Jahren unerwartet der erste Weltcup-Sieg. Platz 2 geht ebenfalls vollkommen überraschend an Sofia Goggia aus Italien. Lara Gut wird undankbare Vierte.

Legende: Video Überraschungs-Podest in Lake Louise abspielen. Laufzeit 3:45 Minuten.
Aus sportaktuell vom 02.12.2016.

Das Podest

  • 1. Ilka Stuhec (Sln) 1:45,48
  • 2. Sofia Goggia (It) +0,22
  • 3. Kajsa Kling (Sd) +0,31

90 Hundertstel Vorsprung leuchteten bei Lara Guts Zieldurchfahrt auf – doch 10 Fahrerinnen später musste die Tessinerin ihre Siegeshoffnungen begraben. Mit Startnummer 17 fuhr Kajsa Kling bereits im Startabschnitt ein Polster heraus.

Legende: Video Goggias zweites Ausrufezeichen innert Wochenfrist abspielen. Laufzeit 1:51 Minuten.
Vom 02.12.2016.

Aber auch Kling war die Rolle im Rampenlicht nicht lange vergönnt. Sensationell verdrängte Sofia Goggia, die erst vor Wochenfrist beim Riesenslalom von Killington erstmals Weltcup-Punkte geholt hatte, die Schwedin. Und unmittelbar auf die Italienerin folgte mit Nummer 29 Ilka Stuhec – und übertraf die Bestzeit nochmals.

Durch den ersten Weltcupsieg der Slowenin wurde Gut auf den 4. Rang verdrängt. Ssomit muss die Tessinerin weiter auf ihren 35. Podestplatz warten. Slalom-Dominatorin Mikaela Shiffrin zeigte in der für sie ungewohnten Disziplin eine ansprechende Leistung und verlor nur knapp weniger als 2 Sekunden auf Stuhec.

Die Schweizerinnen

  • 4. Lara Gut +0,69
  • 20. Corinne Suter +2,02
  • 36. Priska Nufer +3,02
  • 44. Fabienne Suter +3,73
  • 45. Denise Feierabend +3,77
Legende: Video Hählen übersteht Sturz ins Fangnetz abspielen. Laufzeit 1:40 Minuten.
Vom 02.12.2016.

Ausser Teamleaderin Gut verloren alle Schweizerinnen viel Zeit auf die Spitzenplätze. Übel in die Fangnetze stürzte Joana Hählen, doch sie konnte glücklicherweise selbst auf den Skiern in den Zielraum hinunter fahren .

Das weitere Programm

Am Samstag wird in Lake Louise gleich nochmals eine Abfahrt durchgeführt (ab 20:25 Uhr live auf SRF info). Am Sonntag steht dann an gleicher Stätte ein Super-G auf dem Programm (ab 19:10 Uhr live auf SRF zwei).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.12.2016, 20:20 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Die restlichen Schweizerinnen leider bescheiden. Corinne Suter wurde vor dem Fallaway abgehoben und hat ihr rennen deshalb dort verloren. Morgen wird sie die Top10 aber knacken, denke ich. Fabienne hat noch Material und fahrerische Probleme, ab Januar wird mit ihr zu rechnen sein. Vom Rest kommt leider zu wenig. Feierabend kann nicht an die positiven Ansätze der letzten Abfahrtssaison anschliessen, Nufer im technischen Sektor sehr schlecht und Hählen wird sicher noch passendere Strecken finden..
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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Schade, dass die zu wenigen Speedrennen (3 weniger als Technik) dann noch auf so unberechenbaren und unwürdigen strecken absolviert werden. Weshalb kriegen die Techniker so viele Rennen? Bei den Männern sinds sogar 4 Rennen. Ohne die Kombinationen, welche auch die Slalomfahrer bevorteilen. Tolle Fahrten der Beiden, oben wurde es aber im Verlauf des Rennens deutlich schneller, wenn man die Zz der verschiedenen Fahrerinnen genauer anschaut. Gut mit dem Optimum, hoffentlich morgen Podest, bravo!
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    1. Antwort von Karl Müller (KaMü)
      Slalom und RS sind die Disziplinen, in denen sich zeigt, wer die Latten wirklich beherrscht. Wer aber Kamikadze sehen will, bevorzugt natürlich die Speedrennen, auch wenn junge Menschen Kopf und Kragen riskieren. Gladiatorenkämpfe mit Menschenopfern gab es schon zur Zeit der Römer. Ich dachte, die Menschheit habe sich seither entwickelt. Ist wohl nicht so!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Super tolles Rennen von Gut ! BRAVO! C. Sutter war genügend, der Auftritt der anderen Schweizerinnen ist nur mit Peinlich bis Katastrophal zu bezeichnen. Gut haben wir Gut! Wie bei den Herren scheint die dichte der Spitzenfahrer bei den Schweizern sehr schmal zu sein. Hählen, Nufer und Feierabend werden es nie an die Spitze schaffen. Die Moderatoren müssen Sie stark reden obschon Sie nicht WC Niveau haben. Schon jetzt fahren Ihnen die neuen jungen aus anderen Nationen um die Ohren.
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