Zum Inhalt springen

Weltcup Männer 1. Streif-Training: Théaux Schnellster, Schweizer weit zurück

Der Franzose Adrien Théaux setzt in Kitzbühel eine erste Duftmarke, schnellster Schweizer ist Marc Gisin. Für Max Franz ist die Saison nach einem Sturz beendet.

Legende: Video «Franz stürzt, Schweizer verlieren Zeit» abspielen. Laufzeit 2:29 Minuten.
Vom 19.01.2016.

Adrien Théaux drückte dem ersten Training seinen Stempel auf: In 1:57:68 Minuten bezwang der Franzose die Streif bei der ersten Zeitmessung am schnellsten. Ihm am nächsten kamen der Österreicher Hannes Reichelt (+0,21), Seriensieger Aksel Svindal (No, +0,29) sowie Théaux' Landsmann Maxence Muzaton (+0,29).

Franz stürzt – Saisonende

Für den Österreicher Max Franz ist die Saison beendet. Der 26-Jährige erlitt laut ORF diverse Verletzungen an Knie und Handgelenk, darunter einen Kapseleinriss im Kniegelenk. Franz hatte in der Traverse nach der Hausbergkante die Kontrolle verloren und war ins Fangnetz gekracht.

Kein Schweizer bei den Schnellsten

Die Schweizer spielten im ersten Training zur legendären Hahnenkamm-Abfahrt nur Nebenrollen: Marc Gisin landete als bester Swiss-Ski-Athlet auf Rang 19.
Beat Feuz und Carlo Janka verloren um die zwei Sekunden und schafften den Sprung unter die Top 15 ebenfalls nicht.

1. Abfahrtstraining in Kitzbühel

Rang
Fahrer
Zeit
1.Adrien Theaux
1:57,68
2.Hannes Reichelt
+0,21
3.Aksel Svindal
+0,29
3.
Maxence Muzaton
+0,29
5.Mattia Casse
+0,45
6.Travis Ganong
+0,84
7.Erik Guay
+0,98
8.Benjamin Thomsen
+1,01
9.David Poisson
+1,06
10.Peter Fill
+1,07
19.Marc Gisin
+1,52
22.Beat Feuz
+1,92
27.Carlo Janka
+2,24
42.Nils Mani
+3,68
49.Ralph Weber
+5,06
50.Thomas Tumler
+5,39
51.Fernando Schmed
+5,69
62.Gino Caviezel
+8.28

2. Training am Donnerstag

Am Mittwoch wird aufgrund der Wetterprognosen auf ein Training verzichtet. Das zweite Training, zugleich das Abschlusstraining, wurde auf Donnerstag, 11:45 Uhr, angesetzt.

10 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Arnold, Unterschächen
    Es ist schön zu wissen was gewisse Leute von den Berglern halten aber nur zum sagen auch wir müssen unsere Steuern Zahlen, habe 35 dreissig Jahre Tag und Nacht für den Öffentlichen Dienst gearbeitet und würde mich schämen einen solchen Kommentar ab zu geben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von thomas gertsch, weissenburg
    Die Schweiz hat dieses Jahr einfach nur Verletzungspech darum sollte man nicht so negativ denken letztes Jahr gab es ja auch Gold und Silber in der WM Abfahrt darum bin ich zuversichtlich für die kommenden Jahren
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stefan, einer der Regionen die das Steuergeld erwirtschaften
    Die Schweiz hat die beste Grundlagen und Bedingungen. Zudem wird ein einige wenige Sportler extrem viel Geld gepumpt. Trotzdem ist man seit JAHREN auf Ausnahmetalente (Cuche) oder Exploits angewiesen. Die Schweiz sollte das Brasilien oder Deutschland des Alpinen Skisports sein. Anstatt dass man mit Österreich um die Vorherrschaft fährt, muss man sich mit 13., 19., und 24. Plätzen zufrieden geben. Die Bergler sollten mal härter auf den Pisten und Bahnen trainieren die wir ihnen finanzieren!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Mir gestern den Film "die Streif" angeschaut: Brutal was die Athleten sich & ihrem Körper im Training abverlangen, damit sie in ihrem Sport erfolgreich sind. Chapeau! Unseren Respekt verdienen sie alle & wir sollten Podestplätze nicht so über bewerten. Und D. C. hat 10 Jahre auf seine ganz grossen Erfolge warten müssen & hatte diese erst mit über 30 Jahren. Und es gibt Sportarten, da verdienen Sportler 300'000 im Monat. Egal ob sie gesund sind oder krank. Davon können Skisportler nur träumen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen