Zum Inhalt springen

Experte Berthod blickt zurück Hervorragender Hirscher, starke Schweizer

Die Ski-Saison 2017/18 ist zu Ende. Wir haben mit SRF-Experte Marc Berthod auf den Winter der Männer zurückgeblickt.

Marcel Hirscher war so dominant wie kaum je – und das trotz eines Knöchelbruchs in der Saisonvorbereitung. Mit 13 Saisonsiegen stellte er einen alten Rekord ein. Seinen 7. Gesamtweltcup-Sieg in Serie feierte er ungefährdet. SRF-Experte Marc Berthod zollt dem Österreicher Respekt: «Obwohl sich auch die anderen verbessert haben, konnte Hirscher noch einmal für die Differenz sorgen.»

Legende: Video Berthod: «Hirscher war schlicht nicht zu schlagen» abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.03.2018.

Im Schweizer Team war Beat Feuz der Überflieger. Für seine sensationelle Speedsaison belohnte er sich mit seiner ersten Kristallkugel für den Gewinn des Abfahrts-Weltcups. Berthod streicht das Duell mit Aksel Svindal heraus: «Wenn man alle Abfahrtszeiten zusammenzählt, waren die beiden einen Zehntel auseinander. Das war fesselnd.»

Legende: Video Berthod: «Feuz' Duell mit Svindal war fesselnd» abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.03.2018.

Im Riesenslalom wurde es zwar auch diesen Winter nichts mit dem ersten Weltcup-Podestplatz seit 7 Jahren. Doch Justin Murisier (Alta Badia) und Loïc Meillard (Are) waren jeweils als Vierte nahe dran. Berthod glaubt zudem, dass hinter den beiden «Aushängeschildern» Talente aus dem Europacup nachrücken werden.

Legende: Video Berthod: «Dürfen uns auf Loïc Meillard freuen» abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.03.2018.

Im Slalom platzte der Knoten mit 4 Schweizer Podestplätzen. Nachdem Luca Aerni den Bann in Madonna di Campiglio nach 8 Jahren ohne Schweizer Slalom-Podestplatz gebrochen hatte, doppelten Daniel Yule (jeweils Dritter in Kitzbühel und Schladming) und Ramon Zenhäusern (Zweiter in Kranjska Gora) nach. «Ich kann mich nicht erinnern, dass wir im Slalom schon je so breit aufgestellt waren», so Berthod.

Legende: Video Berthod: «Aerni brachte es ins Rollen» abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.03.2018.

Was war aus Ihrer Sicht das Bemerkenswerteste an dieser Saison? Teilen Sie uns Ihren Moment via Kommentarfunktion mit.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.3.2018, 12:25 Uhr

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Müller (ThomMueller)
    @heusser/schmit: Und wenn Liechtenstein mehr Athletinnen am Start gehabt hätte, hätten sie Österreich gefährlich werden können. :-) Hätte, wenn und aber bringt meiner Meinung nach nicht viel. Fakt ist, die Schweiz ist stärker geworden und das belebt den Skisport.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Und lieber M. Berthod & SRF Moderatoren, diesen letzten Podestplatz (1. Rang) bei einem RS hat C. Janka herausgefahren. Und in dieser Disziplin war er auch schon Olympiasieger. Gilt für euch: Aus den Augen, aus dem Sinn? Er einziger Allrounder durch Verletzungspech nicht mitfahren konnte, ist er vollkommen gesund, auch weiterhin ein Garant für Podestplätze im RS, Super-G, der Abfahrt, in der Kombi & Parallel-Rennen ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Wenn man das bemerkenswerteste sucht muss man M.E. über die Grenzen der CH hinausschauen: Es waren der Sieg von Ester Ledecka im SG und gleichzeitig ihre Siege in den Parallel - Wettbewerben auf dem Snowboard. Vielleicht kann man nur einigermassen abschätzen was das bedeutet, wenn man selbst beide Geräte fährt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Stimmt! Das war die "schönste" Geschichte in dieser Ski-Alpin Saison. Aber auch beim Swiss-Ski Team hat es sie gegeben. Zenhäusern, welcher diese Saison über sich hinausgewachsen ist, aber auch der junge Odermatt, welcher am WC-Finale gleich bei 3 Rennen punkten konnte.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen