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Weltcup Männer Feuz trotz «Katastrophe» auf dem Podest

Beat Feuz ist eine Woche nach Kitzbühel auch bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen aufs Podest gefahren. Den Sieg sicherte sich der Norweger Aleksander Kilde vor dem überraschenden Bostjan Kline aus Slowenien.

Handbruch bei Niederberger

Bernhard Niederberger hat sich am Dienstag bei seinem Ausfall im Nachtslalom von Schladming den Mittelhandknochen des rechten Daumens gebrochen. Der 22-Jährige wird am Dienstag operiert.

Das Podest

  • 1. Aleksander Kilde (No) 1:55,28
  • 2. Bostjan Kline (Sln) +0,22
  • 3. Beat Feuz (Sz) +0,24

Ein Fehler im oberen Streckenteil kostete Beat Feuz wohl den Sieg. Dass der 28-Jährige nur wenige Wochen nach seinem Comeback erneut auf das Podest fährt, ist dennoch sensationell. Dabei ging Feuz nach der Fahrt noch hart mit sich ins Gericht: «Oben war es eine Katastrophe, in der Mitte besser und unten gut.»

Lange lag in Garmisch ein Aussenseiter-Sieg in der Luft: Der Slowene Bostjan Kline, der zuvor noch nie in die Top 10 gefahren war, hielt mit Startnummer 3 die Bestzeit. Bis Aleksander Kilde kam: Der 23-jährige Norweger überflügelte mit Startnummer 30 die gesamte Konkurrenz und sicherte sich seinen 1. Weltcup-Sieg.

Auch nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Weltcup-Dominator Aksel Svindal und einer schwachen Fahrt von Kjetil Jansrud (16.) scheint die Abfahrt also fest in norwegischer Hand.

Die Schweizer

  • 26. Carlo Janka +1,49

Ein grober Schnitzer verhinderte ein Topresultat von Carlo Janka. Der Obersaxer konnte in einer tückischen Rechtskurve (siehe unten) nur mit Mühe einen Ausfall verhindern. «Ich habe zu viel probiert. Und dann war es vorbei», kommentierte Janka die Szene. Die weiteren Schweizer verpassten die Top 30.

Legende: Video Athleten kämpfen mit der «Kurve des Schreckens» abspielen. Laufzeit 0:31 Minuten.
Aus sportlive vom 30.01.2016.

Die Kurve des Schreckens

Die 3300 Meter lange Kandahar-Piste war nur schwer zu bändigen. Das zeigte sowohl die negative Selbsteinschätzung von Feuz als auch die vielen Ausfälle von namhaften Speed-Spezialisten. So kamen unter anderen Johan Clarey, Erik Guay und Hannes Reichelt nicht ins Ziel. Die gleiche Passage, in der auch Janka so viel Zeit verlor, wurde einigen Favoriten zum Verhängnis.

Das weitere Programm

Nach dem Riesenslalom am Sonntag in Garmisch ziehen die Speed-Spezialisten weiter nach Südkorea. In Jeongseon finden nächste Woche eine Abfahrt (6.2.) und ein Super-G (7.2.) statt, bevor die Techniker dann im japanischen Naeba an der Reihe sind.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.01.2015, 11:20 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Almen, Bern
    @Herr Passant, wenn sie Carlo Janka so einschätzen, müsste er doch ziemlich gut zu Ihnen passen. Sie schreiben ja auch gerne wie man es von ihnen kennt. Zudem scheinen sie offensichtlich etwas den Anschluss verpasst zu haben und belasten das System, resp. div. Foren. (Dauerprovokation kann anödend wirken) Beste Grüße nach Thun
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  • Kommentar von Stefan Arnold, Unterschächen
    Dieser Thuner soll einfach den Mund halten den was er Schreibt ist einfach um vergessen, wenn er wirklich so gut ist soll er es einfach besser machen.
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Anstatt Fahrer zu kritisieren muss man sich den Verband hinter fragen. Mich wundert es nicht dass Talente wie Weber stagnieren unter einem solchen Verband Wonder Fisch bis zum Kopf stinkt. trainer und Personal wechseln in 2 Jahres tackt spricht js für Swiss Ski. Es muss sich was bei Swiss Ski ändern dass ist klar.
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