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Weltcup Männer Küng: «Ich wusste um meine gute Form»

Patrick Küng hat beim Super-G von Beaver Creek endlich seinen ersten Weltcup-Sieg feiern können. Der Erfolg des Glarners war spätestens in dieser Saison nur noch ein Frage der Zeit.

Legende: Video «Interview mit Patrick Küng» abspielen. Laufzeit 1:33 Minuten.
Vom 07.12.2013.

Knapp zwei Jahre ist es her, als Patrick Küng in Bormio 29 Hundertstel zum ersten Weltcup-Sieg gefehlt hatten. Didier Défago war dem Glarner in der Abfahrt von Bormio noch vor der Sonne gestanden.

Nun – besagte zwei Jahre und ein im Februar 2012 erlittener Kreuzbandriss später – war es in der US-Skistation Beaver Creek endlich soweit: Patrick Küng fuhr im Super-G zuoberst aufs Siegertreppchen. «Ich wusste um meine gute Form. Mir waren schon im Training gute Leistungen gelungen. Auch bei Vergleichen mit Fahrern aus anderen Nationen standen wir gut da», erklärte Küng.

Legende: Video «Die Siegesfahrt von Patrick Küng («sportlive»)» abspielen. Laufzeit 2:01 Minuten.
Vom 07.12.2013.

Im besten Alter

Seine schwere Knieverletzung, die ihn auf der Jagd nach dem Triumph um eine Saison zurückgeworfen hatte, erkannte Küng nun auch als Chance: «Ich denke, dass ich jetzt im besten Alter bin. Ich hoffe, noch einige gute Jahre vor mir zu haben.»

Den grössten Erfolg der Karriere nahm Küng mit Bescheidenheit zur Kenntnis. «Ich habe zwar unterwegs ein gutes Gefühl gehabt. Dass im Ziel aber gleich 'grün' aufleuchtet, habe ich natürlich nicht erwarten dürfen. Dazu braucht es auch das notwendige Glück.»

Zittern bei Startnummer 45

Das Glück stand Küng vor allem bei der Fahrt des Österreichers Otmar Striedinger bei, der mit Startnummer 45 noch einmal gefährlich nahe an die Bestzeit herankam und den ersten Schweizer Speed-Sieg seit fast zwei Jahren beinahe noch verhindert hätte.

Der Sieg von Küng soll dem Schweizer Männer-Team nun auch als Aufbruch in bessere Zeiten dienen: «Ich hoffe, dass jetzt noch mehr Schwung in die Mannschaft kommt. Eine Aufwärtstendenz war ja schon auszumachen. Es hatte einzig der Podestplatz gefehlt.»

5 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Na also, geht doch. So darf es ruhig weitergehen.
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  • Kommentar von Stef, Eglisau
    Super! Gratuliere,wenn ich denke wo das Swissski Team letztes Jahr stand,ist das eine Befreiung für das ganze Team.Letztes Lauberhorn Rennen 2013 am Samstag Abend im Wengen Bähnli unterwegs nach Lauterbrunnen...P.Küng und C.Janka in "ziviler Kleidung" zuvorderst sitzend,nicht im Bähnli nein auf dem Aussenbänkli (!!),unerkannt,was wohl erwünscht war,retour nach Hause.Wie geschlagene ....! Es tat mir weh,aber das war wohl genau der Zustand des letztjährigen Skiteams.Darum Bravo und weiter so :-))
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Schöner Sieg und sehr verdient. Doch zu glauben, dass nun alles o.k. wäre beim Herren Team ist völlig vermessen. Heute droht die übliche Ohrfeige, denn die Zitterdisziplin RS steht an. Österreich, Frankreich, Italien, USA, Kanada, Kroatien, Deutschland, Schweden Norwegen und Finnland verfügen über bessere RS-Fahrer. Janka startet als 3. Letzter, noch hinter einem Belgier. Vor allem von ihm ist nun Leistung gefordert, bisher genügt er nicht für die OS.
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    1. Antwort von W.E, H
      @J.Passant: Nun, wer keine zu grossen Erwartungen hat, wird dann oft überrascht! Schade, finden Sie auch immer & überall noch ein Haar in der Suppe! Aber nur schade für Sie! Weil Sie sich nicht mitfreuen können! Und betreffend Leistungen von Carlo Janka hat er entgegen Ihrer Behauptung gegenüber der letzten Saison eine konstant gute Leistung gezeigt! Ein exzellenter Ski-Rennfahrer! Und eine kleine Prise Glück braucht es halt auch noch!
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