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Weltcup Männer Küng schwärmt vom «schönsten Tag im Leben»

Patrick Küng hat am Samstag mit dem Triumph bei der Lauberhorn-Abfahrt den grössten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Tags darauf sprach der Glarner im «sportpanorama» über seine Emotionen, die Hahnenkamm-Abfahrt und seine Vorbilder.

«Den ganzen Tag über prasselten sehr viele Eindrücke auf mich ein», blickte Patrick Küng auf den Samstag zurück. Der Jubel der Zuschauer beim Starthäuschen, das lange Warten auf die Topfavoriten, die emotionale Siegerehrung - all das hat den Tag seines grössten Karriere-Erfolgs geprägt. «Das Fahren war fast das Einfachste», lachte der 30-Jährige.

Geträumt hat der Glarner wie wohl jeder Abfahrer immer von einem Sieg am Lauberhorn. Der Coup kam für ihn selbst aber etwas überraschend, obwohl er in Beaver Creek Anfang Dezember gezeigt hatte, dass er mittlerweile zum Siegfahrer gereift ist, als er im Super-G seinen ersten Weltcup-Erfolg feierte.

Küng: «Hatte nicht damit gerechnet»

«Ich hatte immer das Ziel im Hinterkopf, eine Abfahrt zu gewinnen. Aber dass ich dies in Wengen am Lauberhorn schaffen würde - damit hätte ich nicht gerechnet», gestand Küng, dessen Jugend-Idol Vreni Schneider war. Damit hat er seinem anderen Vorbild, Didier Cuche, etwas voraus - der Neuenburger konnte am Lauberhorn nie gewinnen.

Vom Vorbild lernen in Kitzbühel

Doch von Cuche kann Küng noch einiges lernen. Am nächsten Wochenende macht der Weltcup-Zirkus Halt in Kitzbühel - dort, wo Cuche mit 5 Abfahrtssiegen der Rekordhalter ist. «Es ist eine völlig andere Strecke. Und es ist die härteste Abfahrt, dort muss man sich am meisten überwinden», so der Glarner über die Hahnenkamm-Abfahrt. Doch er nimmt sich gleichwohl viel vor und verspricht: «Ich bin bereit.»

Doch vorher wird er wohl noch seinen Coup ein wenig auskosten. Auf Facebook und Twitter zeigte er sich am Sonntagabend noch einmal von seiner emotionalen Seite und dankte den Fans dafür, dass sie ihm den «schönsten Tag im Leben» geschenkt haben.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Bei diesem grossartigen Erfolg scheinen einige Herren das Zählen vergessen zu haben. Patrick Küng ist keineswegs der zehnte Schweizer Lauberhorn-Sieger, wie das auch Matthias Hüppi im Sportpanorama gesagt hat. Oder wird jetzt von Roland Collombin an gerechnet? Dann stimmt es. Abgesehen vom Rekordsieger Karl Molitor gibt es noch mehrere andere Schweizer Sieger, der letzte vor Peter Müller noch im Jahr 1950.
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  • Kommentar von W. E, H
    Richtig P. Küng! Wir sind die besten, coolsten, geilsten Fans der Welt!:-) Weil wir unsere Athleten unterstützen, auch wenn es mal nicht so gut läuft! Aber....., wir haben eben auch die coolsten Athleten! :-) Und weiterhin gilt: "Cool bleiben!"
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