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Weltcup Männer Lehmann: «Wenn wir es wüssten, dann würden wir es ändern»

Nach dem schwächsten Saisonstart aller Zeiten hat Swiss Ski in einer Pressekonferenz Stellung zur Krise im Schweizer Männer-Team genommen. Unter anderem soll der Hebel beim Nachwuchs, der Verletzungsprävention und der Infrastruktur angesetzt werden.

Legende: Video «Ski alpin: Die Krise des Schweizer Männer-Teams» abspielen. Laufzeit 2:11 Minuten.
Vom 08.01.2013.

Neben Verbandspräsident Urs Lehmann und Leistungssportchef Dierk Beisel war auch Männer-Cheftrainer Osi Inglin anwesend. Den Fakt, dass sich die Schweizer Männer in der Krise befinden und mit wenigen Ausnahmen höchst enttäuschende Resultate abliefern, bestritt keiner aus diesem Trio.

Doch schnelle Lösungen könne es nicht geben, auch nicht im personellen Bereich, so Präsident Lehmann. Dierk Beisel meinte, dass Personaldiskussionen «allenfalls im Frühling» geführt würden. «Entlassungen würden jetzt nichts bringen.»

Problem im Übergang vom Nachwuchs zu den Profis

Auf der Suche nach Erklärungen für die bestehende Situation wurden verschiedenste Themenkreise angesprochen. So wurde über das neue Material, die Grösse der Trainingsgruppen, die Verletztensituation und die Infrastruktur ebenso ausführlich doziert wie über die Tatsache, dass ein Problem beim Übergang vom Nachwuchs und den unteren Stufen in den Weltcup besteht. «Wenn wir wüssten, weshalb es diesen Bruch in der Athleten-Pipeline gibt, dann würden wir es ändern», sagte Ex-Weltmeister Lehmann.

Hoffen auf einen Exploit an den Heimrennen

Angesprochen auf die bevorstehenden Rennen in Adelboden, wo am Samstag der Riesenslalom und am Sonntag der Slalom stattfindet, und eine Woche später in Wengen hofft Cheftrainer Inglin auf einen «Exploit» und Präsident Lehmann darauf, dass «sich der Knoten löst.»

Bezüglich den Weltmeisterschaften in Schladming «gehören wir sicher nicht zu den Favoriten, doch wir geben uns sicher nicht jetzt schon geschlagen», meinte Inglin. Für die Titelkämpfe im Februar in Österreich sind bisher mit Didier Défago, Markus Vogel und Patrick Küng erst 3 Schweizer qualifiziert.

14 Kommentare

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  • Kommentar von christian steiner, St.Antönien
    Ja Geld alleine kann auch nicht Skifahren.Europacup-Weltcup diesen schritt macht (mann) nicht mit Geld. Aber schon klar, nimand will sich ins bein Schneiden.Das problem war schon vor 20 Jahren so. Probleme im Übergang vom Nachwuchs zu Profis....... ist doch ein witz oder ?? Geld und die armen Kinder der Promis. können es nicht Erfühllen. alle Jahre wieder lachlach..
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  • Kommentar von Michi, Zürich
    Sie wissen es nicht *lach*. Wenn die Junioren schon alkoholisiert in den Gletschertrainings sind und kein Durchhaltewillen haben können sie auch nicht bei den Grossen schnell sein. Zweiter Punkt, die Juniorentrainer sind schlecht ausgebildet und können den Junioren keine ordentliche Grundtechnik geben. Swissski sollte sich an der Nase nehmen was sie in der Förderung versaut haben. Denn mit dieser Einstellung erreichen wir nichts, die Athleten müssen härter und strenger trainieren.
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  • Kommentar von Anni Küng, St.Gallen
    In Sport, Wirtschaft oder Politik wird bei schlechter Leistung sofort das Ganze in Frage gestellt um medienwirksam Köpfe rollen zu sehen. Doch Swiss-Ski beinhaltet 8 Disziplinen, in denen es aktuell hervorragende Athleten mit Topleistungen gibt. Übergreifend macht Urs Lehmann einen Top-Job. Übrigens: Unter den 5 Finalisten zum Sportler des Jahres waren 2 Ski-Athleten, letztes gewann einer. Und dass Feuz, Albrecht und Cuche fehlen, erwähnt komischerweise niemand...
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