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Weltcup Männer Routinier Matt führt in Schladming

Mario Matt hat im 1. Lauf des Nacht-Slaloms von Schladming mit Bestzeit vorgelegt. Der Vorsprung des österreichischen Routiniers auf die Konkurrenz ist allerdings äusserst knapp. Die Schweizer enttäuschten.

Der Flutlicht-Slalom auf der Planai garantiert Spektakel: Der stimmungsvoll beleuchtete Steilhang gehört zu den selektivsten im Weltcup-Kalender, das frenetische Publikum treibt die Athleten zu Höchstleistungen. Und die österreichischen Schlachtenbummler durften sich freuen: Bei der Generalprobe für Sotschi setzte sich Routinier Mario Matt nach dem 1. Lauf an die Spitze.

Spannender Finaldurchgang garantiert

Der 34-jährige Matt, im Dezember mit dem Sieg in Val d'Isère zum ältesten Slalom-Sieger aller Zeiten aufgestiegen, spürt allerdings den Atem der Konkurrenz im Nacken: Henrik Kristoffersen (+0,09 Sekunden), Mattias Hargin (+0,10) und Marcel Hirscher (+0,16) haben allesamt intakte Siegchancen.

Alexis Pinturault büsste indes als Fünfter bereits 0,49 Sekunden auf die Spitzengruppe ein. Felix Neureuther, Hirschers ärgster Verfolger im Rennen um die kleine Kristallkugel, verlor 0,67 Sekunden und braucht einen Traumlauf, will er um den Sieg mitfahren.

Kein Schweizer Tag

Luca Aerni, in Kitzbühel sensationeller Fünfter, bezog nach einem groben Fehler fast 5 Sekunden Rückstand und wird im Finaldurchgang nicht dabei sein. Die enttäuschende Saison von Markus Vogel setzte sich auch in Schladming fort. Der Routinier im Schweizer Slalom-Team, der nicht für Sotschi berücksichtigt worden war, verlor 3,28 Sekunden und verpasste den 2. Lauf ebenfalls.

Auch Daniel Yule, der in Kitzbühel auf den starken 7. Rang gefahren war und damit die Olympia-Limite knackte, lief es nicht wunschgemäss. Der Unterwalliser fuhr als 31. ins Ziel (+3,36) und war damit geschlagen. Ramon Zenhäusern, ebenfalls für Sotschi aufgeboten, war zwar schnellster Schweizer (+3,18), jedoch fuhr auch er nicht unter die ersten 30. Auch den restlichen Schweizer Startern gelang kein Exploit.

3 Kommentare

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  • Kommentar von caroline, schweiz
    Es ist vielleicht nicht so einfach nach einer Nichtnomination im Starthaus zu stehen und einen Traumlauf hinzulegen. Athleten sind auch "nur" Menschen! Wir scheinen das immer wieder zu vergessen...
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    1. Antwort von Daniele, Obergösgen
      Dumme Entschuldigung,. Es wiederspiegelt seine Leistung des ganzen Jahre, er ist einfach nur Platzfahrer ohne Mut zum Risiko! Die ander waren heute auch nich Spitze, aber sie Riskieren etwas.. Man sehe Neureuther, er immer Riskiert , schied oft aus, aber heute ein Siegfahrer, Vogel fehlt die Risikofreudigkeit, das man bei Aerni, Yule & Murisier immer wieder sieht, sie versuchen immer wieder. mit Mut undmanchmal klappts. Vogel ist nur ein Verwalter. Typischer Mitfahrer ohne Ambitionen!
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Ich möchte mich bei allen Vogel Fans entschuldigen, Er hat heute mit seiner Super-Leistung gezeigt das er nach Sotchi gehört hätte!!!!
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