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Weltcup Männer So lief die Entscheidung um den Slalom-Weltcup der Männer

Mit einem fulminanten 2. Durchgang hat sich Marcel Hirscher in Méribel den Tagessieg und die kleine Kristallkugel gesichert. Sein grosser Konkurrent Felix Neureuther fuhr nach einem verpatzten 1. Lauf zu verhalten und klassierte sich bloss auf Rang 12. Lesen Sie hier nochmals alles zum Rennen nach.

Neureuther gratuliert Hirscher.
Legende: Im letzten Rennen Marcel Hirscher schnappt Felix Neureuther die Slalom-Kugel weg. SRF

Das Schlussklassement

1. Marcel Hirscher (Ö) 1:33,53

2. Giuliano Razzoli (It) +0,83

3. Alexander Choroschilow (Russ) +1,09

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 12:06

    Hirscher gewinnt und sichert sich die kleine Kugel

    Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher hat beim Weltcup-Finale in Méribel auch die kleine Kristallkugel in der Slalom-Wertung erobert. Der 26-jährige Österreicher fing Felix Neureuther, der vor dem letzten Rennen noch 55 Punkte Vorsprung gehabt hatte, noch ab. Der Deutsche kam nicht über Rang 12 hinaus.

    Hinter Hirscher, der bei Halbzeit den 3. Rang belegt hatte, wurde der Italiener Giuliano Razzoli Zweiter. Das Podest komplettierte der Russe Alexander Choroschilow.

    Daniel Yule, der einzige Schweizer am Start, war im 1. Lauf ausgeschieden.

  • 12:03

    1. Stefano Gross (It)

    Stefano Gross kann nicht an die Leistung in seinem ersten Lauf anknüpfen und erreicht das Ziel als 6.

  • 12:02

    2. Henrik Kristoffersen (No)

    Der Norweger begeht im Mittelteil einen Fehler und hält sich mit einer akrobatischen Intervention noch im Rennen. Das kostet ihn aber viel Zeit und er muss sich mit Rang 6 begnügen. Damit kommt Hirscher auch dem Sieg im Disziplinen-Weltcup näher.

  • 12:00

    3. Marcel Hirscher (Ö)

    Der Österreicher zeigt eine unglaublich entfesselte Fahrt und setzt sich mit einem sensationellen Vorsprung von 0,83 Sekunden vor Razzoli. Jetzt können nur noch Kristoffersen und Razzoli den Disziplinen-Weltcup-Sieg des Österreichers verhindern.

    Legende: Video Die Siegesfahrt von Marcel Hirscher abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
    Aus sportlive vom 22.03.2015.
  • 11:59

    4. Alexander Choroschilow (Russ)

    Vor dem Lauf von Hirscher macht der Russe auf sich aufmerksam und holt sich den zweiten Zwischenrang.

  • 11:57

    5. Giuliano Razzoli (It)

    Der Italiener baut seinen Vorsprung von oben nach unten kontinuierlich aus und setzt sich neu auf den ersten Rang. Er lässt Pinturault 0,28 Sekunden hinter sich.

  • 11:56

    6. Fritz Dopfer (De)

    Dopfer muss einige Rutscher hinnehmen und setzt sich vor seinen Teamkollegen Neureuther auf den 5. Rang.

  • 11:55

    7. Mattias Hargin (Sd)

    Hargin verliert im Mittelteil die Kontrolle und fällt hin. Damit scheidet der Schwede aus.

  • 11:53

    8. André Myhrer (Sd)

    Myhrer geht viel Risiko ein und holt sich den 2. Zwischenrang, nur 6 Hundertstel hinter Pinturault. Neureuther ist mittlerweile auf den 6. Rang zurückgefallen und wartet gespannt auf die Fahrt von Hirscher.

  • 11:50

    9. Alexis Pinturault (Fr)

    Foss-Solevaag darf sich nicht lange über seinen 1. Rang freuen. Pinturault unterbietet in einer beflügelten Fahrt seine Zeit um 0,29 Sekunden. Wir nähern uns der Entscheidung.

  • 11:49

    10. Sebastian Foss-Solevaag (No)

    Wir haben eine neue Bestzeit in Méribel. Der Norweger zeigt eine fehlerfreie Fahrt und setzt sich 0,18 Sekunden vor Grange.

  • 11:47

    11. Markus Larsson (Sd)

    Larsson verdrängt Neureuther um 7 Hundertstel-Sekunden vom zweiten Rang.

  • 11:46

    12. Calle Lindh (Sd)

    Der Schwede findet im oberen Teil nicht den optimalen Rythmus und verliert dabei Zeit. Er holt sich aber dank einem guten unteren Teil den 3. Zwischenrang, 30 Hundertstel-Sekunden hinter Neureuther.

  • 11:44

    Unterbruch in Méribel

    Weil eine Stange neu gesteckt werden muss, wird das Rennen für einige Sekunden unterbrochen.

  • 11:42

    14. Felix Neureuther (De)

    Dem Deutschen ist die Wichtigkeit dieses Laufs anzumerken und er kann sich nicht ganz lösen. Im Ziel setzt er sich 0,51 Sekunden hinter die sensationelle Zeit von Grange.

    Legende: Video Der 2. Lauf von Felix Neureuther abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
    Aus sportlive vom 22.03.2015.
  • 11:41

    15. Jean-Baptiste Grange (Fr)

    Was für ein starker Lauf des Franzosen. Er zeigt eine sehr schwungvolle Fahrt und setzt sich 0,98 Sekunden vor Reinfried Herbst, der vor ihm die Bestzeit geboten hatte.

  • 11:39

    17. Victor-Muffat Jeandet (Fr)

    Nachdem der Schwede Byggmark sich den ersten Platz holt, verdrängt ihn Muffat-Jeandet sogleich von der Leaderbox. Er unterbietet die Zeit von Byggmark um 44 Hundertstel-Sekunden.

  • 11:36

    20. Patrick Thaler (It)

    Der Italiener setzt die neue Bestmarke mit einer Zeit von 1:36,98.

  • 11:34

    21. Benjamin Raich (Ö)

    Weil Ted Ligety nicht für den 2. Lauf antritt ist Raich als 21. bereits an der Reihe. Der Österreicher verliert 0,64 Sekunden auf den Leader.

  • 11:31

    23. Julien Lizeroux (Fr)

    Der Franzose, der mit seinem missglückten Start im ersten Lauf für Aufmerksamkeit gesorgt hat, eröffnet als 23. den zweiten Lauf. Mit einer Gesamzeit von 1:50,33 lässt sich der 35-Jährige im Ziel von den Fans feiern.

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 22.03.2015, 08:50 Uhr.

9 Kommentare

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  • Kommentar von W. E, Kt. Zürich
    Nach dem Tief vorletzte Saison rollen unsere Athleten das Feld langsam aber sicher von hinten wieder auf. Riesige Fortschritte haben sie diese Saison gemacht. Nächste Saison keine WM & keine Olympiade können & werden sie so richtig im WC punkten. Fazit: Sie haben die letzten beiden Jahre sehr viel geleistet. Hochachtung ist da angebracht, Häme total daneben & tiefstes Niveau. Herzlichen Dank für viele tolle Stunden.
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    1. Antwort von Daniele, Obergösgen
      Alo ich muss schon sagen @W. E, Kt. Zürich, Sie erzählen wirklich nur Quatsch, oder Sie sind blind. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache 800 Punkte weniger als letztes Jahr, und das bei mehr Rennen. Rückfallim nationenranking von 2 auf 4, Und Sie sprechen von Fortschritten. Das sind keine Häme sondrn Fakten. In jeder Statistik haben wir uns verslechtert und Sie sprechen von Fortschritten. Oder Sie sprechen von einer andern Nation?
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    2. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Die Konstanz ist entscheidender als Statistiken. Punkte für bessere Startnummern zu sammeln. Und sie sind Weltmeister in der Abfahrt geworden. Janka ist 1. in der Kombi. DAS sind Fortschritte, gell. Schlussendlich sind nicht Statistiken die zählen, sondern eben Fakten. Und Fakt ist eben, dass sie von Saison zu Saison zulegen, indem sie sich eben bei den Startnummern verbessern können. Das ist primär erstes Ziel nach einem Tief, wie sie es vorletzte Saison hatten.
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    3. Antwort von jean passant, thun
      Das nenne ich positives Umdeuten. Niemand in der Nähe einer Kristallkugel, keiner auf einem Schlusspodest, Rückfall in der Nationenwertung, die Jungen weiterhin weit weg von der Spitze. Ich hoffe, dass die Fortschritte nicht allzu radikal weitergehen, sonst wird die Schweiz sich bald mit Monaco um den letzten Platz im Nationenklassement duellieren dürfen (wohl mit besserem Ausgang für Monaco).
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    4. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Aha, Wengen kein Podest? An der WM kein Podest? Man kann auch vieles schlechter reden als es ist. Sie neigen dazu generell immer alle Schweizer Sportler und ihre Leistungen schlecht zu reden, deshalb also kein Massstab sind. Und die Schweiz in der Nationen-Wertung am Freitag mit 500? Punkten Vorsprung auf die USA, der sichere 3. Rang, frage ich: Wo haben die am Samstag & Sonntag noch über 500 Punkte gemacht? Finden Sie sie? Ich finde sie nicht!:-)
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    5. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Und der erste Rang bei Team-Event, also auch ein Platz auf dem Podium habe ich noch vergessen. Da haben sie 400 Punkte geholt!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Die Skifahrer bekamen noch einmal die grosse Bühne und krönten eine bis auf die WM Abfahrt und die Abfahrt in Wengen schlichtweg schwache Saison mit einer noch schlechteren Leistung. Kein anderes Team im Weltcup weist einen so miserablen Kosten-Nutzen Effekt auf. Lehmann kann man den Titel des Totengräbers des Alpinen Rennsportes in der Schweiz verleihen. Er wäre zudem ein Superkandidat für den Sauber-Rennstall.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Sehr geehrter Herr Lehmann, ich hätte da mal eine Frage. Kürzlich haben Sie in einem Interview gesagt, das Sie umbedingt im SSV mehr Steuergelder wünschen, da die 48 Millionen die Sie pro Jahr haben nicht ausreichen um Erfolgreich zu sein. Ich Frage Sie wieviel brauchen Sie den, wenn eine Medaille uns schon Heute 12 Millionen kostet?
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