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Weltcup Männer Totaler Triumph von Marcel Hirscher – junge Schweizer überzeugen

Marcel Hirscher gewinnt den Riesenslalom von Kranjska Gora auf überlegene Art und Weise. Weil Henrik Kristoffersen nur 11. wird, holt sich der Österreicher auch den Gesamtweltcup vorzeitig.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö)
  • 2. Leif Kristian Haugen (No) +0,46
  • 3. Matts Olsson (Sd) +0,67

Nach 21 und 26 Fahrern drohte im 2. Durchgang zweimal ein Rennabbruch. Dichter Nebel war im oberen Teil über die Strecke gezogen.

Legende: Video Hirscher: «Gesamtweltcupsieger? Nicht so schlecht...» (engl.) abspielen. Laufzeit 1:20 Minuten.
Vom 04.03.2017.

Dass es nach einer kurzen Pause weiterging, war ganz im Sinn von Marcel Hirscher. Der Österreicher hatte schon im 1. Durchgang fast eine Sekunde herausgefahren und feierte nach dem WM-Titel den nächsten Erfolg. Das Podest komplettierten der WM-3. Leif Kristian Haugen und Matts Olsson.

Hirscher neuer Rekordmann

Dank dem Sieg holte sich Hirscher neben der kleinen Kristallkugel als bester Riesenslalomfahrer der Saison auch den Sieg im Gesamtweltcup vorzeitig. Vor den letzten 5 Rennen hat der Österreicher 504 Punkte Vorsprung auf Kjetil Jansrud und 508 auf Henrik Kristoffersen.

Seit 2012 ging der Gesamtweltcup jedes Mal an Hirscher. Mit dem 6. Triumph überflügelte der 28-Jährige Marc Girardelli und stellte einen neuen Rekord auf.

Die Schweizer

  • 8. Elia Zurbriggen +1,08
  • 10. Loïc Meillard +1,30
  • 12. Justin Murisier +1,32

Dem schlechten Wetter fiel auch Justin Murisier zum Opfer. Nach dem 3. Rang im 1. Lauf büsste er im 2. viel Zeit ein und fiel noch aus den Top Ten. Er wurde nur drittbester Schweizer.

Loïc Meillard nutzte die Gunst der frühen Startnummer und fuhr im 2. Durchgang Laufbestzeit. Damit gewann er 12 Plätze und wurde starker 10. 22 Hundertstel vor ihm klassierte sich Elia Zurbriggen. Als 8. stellte er ein neues Karrierebestresultat im Weltcup auf.

Bereits im 1. Durchgang waren Gino Caviezel und Carlo Janka nach Innenskifehlern ausgeschieden.

Das weitere Programm

Am Sonntag findet in Kranjska Gora ein Slalom statt. Für die Riesenslalom-Spezialisten geht es erst beim Weltcup-Final in Aspen weiter; am 18. März steht dann der letzte Riesenslalom an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.03.17, 12:20 Uhr

21 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    In Lahti lief der 30 km Lauf der nordischen WM, im SRF lief ein mindestens teilweise irregulärer Nebel-Riesenslalom mit Verspätung, der im Sinne der ganzen Saison zu Recht von Harscher gewonnen wurde. Aber zu zeigen, wie die drei Erstplatzierten dem wenig vorhandenen Publikum zuwinkten war eher peinlich wie informativ. Man sieht, wo die Prioritäten liegen - und ist einmal mehr verstimmt.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Ski-Alpin-Übertragungen im TV schon ein sehr stiefmütterliches Dasein fristen müssen, während andere Sportarten, u. a. auch die nordischen stundenlang, über viele Tage gesendet werden, werden Sie doch hoffentlich den Ski-Alpin-Fans mal eine relativ kurze Übertragung gönnen. Ärgerlich ist da eher, dass es tagsüber keine Wiederholung der Abfahrt der Frauen gegeben hat. Da sieht man, wo die Prioritäten liegen! Sicher nicht beim Ski-Alpin-Sport!
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  • Kommentar von Michael Stähli (Mich)
    Junge Schweizer überzeugen? Meillard mit 20 kann man gut noch als jung bezeichnen, aber Zurbriggen mit 26? Nur anderthalb Jahre jünger als Hirscher! Zum Kommentator dieses Rennens: wann kommen Hüppi und Russi endlich wieder zurück!?! Ist ja nicht zum zuhören!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Gut, dann halt 3 Schweizer überzeugen, 2 sind leider ausgeschieden. Damit sind sie aber nicht die prominentesten "Opfer" dieses unmöglichen RS, was diese zwar klar nicht trösten wird. Aber das ist halt dieser Sport. Ein Fahrfehler & mit Pech ist man draussen. Für A. P. dürfte es noch bitterer sein, dass er ausgeschieden ist. Und Hirscher. Während alle seine Mitkonkurrenten am Ziel ausgepumt sind, ist es Hirscher nicht & knöpft im 1. Lauf der Konkurrenz 0.97Sek. & mehr ab?? Na ja!,-)
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Leider einmal mehr ein Rückfall im 2. Lauf von Murisier, seine Klassierung im RS-WC sagt auch einiges aus, mit Platz 13 ist er zwar mit Abstand der beste Schweizer, aber doch noch einiges entfernt von der Weltspitze. Meillard hat Potenzial, bei Zurbriggen gehe ich von purem Zufall aus. Über Janka kann man nur noch den Kopf schütteln, er müsste endlich aus dem Technikerteam rausgeworfen werden.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Bevor Sie wirres Zeug schreiben sollten Sie sich Kenntnisse in diesem Sport aneignen.
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Herr "Kohler". Murisier ist auf Platz 12 diesmal der "schlechteste" CHer (mit ungünstigen Bedingungen). Nur so nebenbei. Die Leistung aller 3 überzeugte. Hirscher, Haugen und Olsson fuhren stark. Hirscher ist in einer beneidenswerten Form.
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    3. Antwort von markus kohler (nonickname)
      @Kritiker. Lesen müsste man können. Muriser ist im RS WC der beste Schweizer, nicht heute. Zu Janka im RS: Er hat die Ränge 13, 20 und 28 erreicht, das war's. Das Parallelrennen kann man nicht ernsthaft berücksichtigen. Da er selbst stur weiterfährt, müsste man ihn dazu bringen aus dem RS auszusteigen, er hat nun mal in dieser Disziplin gar nichts mehr verloren.
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    4. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Entschuldigung, dass ich das RS-WC übersah. Wann sind Sie eigentlich zufrieden? Wenn in jeder Disziplin mindestens ein CHer, eine CHerin auf WC-Platz 3 steht. Switchen Sie doch als Fan alternierend zwischen den Nationen, die gerade Sieger stellen. Das erleichtert die Kritik ungemein. Doch mir scheint, es geht Ihnen mehr darum, eine negative Kritik zu schreiben. Das ist leicht. Ob das mit der Zeit befriedigend ist, mag ich bezweifeln.
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    5. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      das pure GEGENteil ist der fall. wenn er weiter auf die speed-disziplinen setzen will ist es gerade wichtig, dass er weiterhin im RS fährt und trainiert.
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    6. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Es ändert nichts. Ihre Aussage ist immer noch jenseits von Gut und Böse.
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    7. Antwort von markus kohler (nonickname)
      So jenseits ist die Aussage zu Janka nicht. Er hat eine seine schlechtesten Saisons hinter sich und hat ja seit 2011 diverse "Magerphasen" gehabt.gewonnen. Er braucht wirklich einen "Kick", schon an der WM war kein fighting spirit zu sehen, er rutscht lustlos auf den Hängen rum und im Moment würde man ihn nie an internationale Wettkämpfe mitnehmen können.
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    8. Antwort von Beat Reuteler (br)
      @Kohler: Es ist primär ihre Gesamtaussage die daneben ist und zeigt dass Sie nicht die allergeringste Ahnung von diesem Sport haben. Sie würden sonst merken dass Murisier in beiden Läufen zusammen gerade mal 14 Hundertstel auf Kristoffersen verliert, vor Leuten wie Faivre etc. klassiert ist und also mitten in der Weltspitze mitfährt. Sie würden auch merken dass mit Ausnahme von Hirscher und vielleicht Pinturault die Weltspitze eben deutlich breiter geworden ist.
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    9. Antwort von Max Cotting (Max Cotting)
      Purer Zufall von Zurbriggen?! Dieser Junge hat in den letzten vier Europacup Rennen zwei gewonnen, einmal Zweiter und Vierter! Und Sie gehen von Zufall aus... Unglaublich jeder meint er sei Experte!
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    10. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Wer bei Elia Zurbriggen von purem Zufall spricht kennt seine EC-Resultate der letzten Wochen nicht und/oder kann sie zuwenig einschätzen. Dass Elia in die Top 10 fährt war schon nicht zu erwarten, aber in die Region der Top 20. Noch vor 1 Woche hätte er mit einer sehr hohen Nr. starten müssen. Nun konnte er unmittelbar nach #30 starten. Diese für ihn sehr gute Startposition wird er die ganze nächste Saison inne haben. Ausser er verbessert sich dann in der Startliste in die Top 30.
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    11. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @M. K. Ihr Sport ist wohl dieser, immer nur gegen Athleten von Swiss-Ski zu stänkern. Besonders auf Janka haben Sie sich eingeschossen, gell?! Ihn allerdings sähe ich persönlich eher auf der techn. Seite, weil er ein hervorragender Techniker ist. Aber da spielt eben der Rücken "noch" nicht mit. Bei Speedrennen, wird er als "Leichtgewicht" gegenüber seinen stämmigeren Konkurrenten in Gleitpassagen immer Nachteile haben. Aber Chapeau vor seinem Durchhaltewillen. Nur schon das zeichnet ihn aus.
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