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Wie in Kitzbühel Dressen spuckt Feuz erneut in die Suppe

Zum 6. Mal steht Beat Feuz in dieser Saison auf einem Abfahrtspodest. Den Sieg verpasst er nur knapp.

Das Podest

  • 1. Thomas Dressen (De) 1:49,17
  • 2. Beat Feuz (Sz) +0,08
  • 3. Aksel Svindal (Nor) +0,17

Beat Feuz hat einen weiteren Schritt in Richtung Abfahrts-Weltcup gemacht. Der Schweizer, der bereits mit 40 Punkten Vorsprung auf Aksel Svindal nach Norwegen gereist war, baute sein Polster auf seinen letzten Konkurrenten weiter aus. Neu beträgt es vor dem letzten Rennen in Are 60 Punkte. Es wäre für Feuz die erste Kristallkugel.

Den Sieg verpasste Feuz allerdings knapp. Wie bereits in Kitzbühel gewann der Aufsteiger der Saison, Thomas Dressen, vor dem Schangnauer. Waren es auf der «Streif» noch 20 Hundertstel, die zugunsten des Bayern entschieden, waren es im Hundertstel-Krimi in Kvitfjell gar nur 0,08 Sekunden.

Die weiteren Schweizer

  • 6. Mauro Caviezel +0,47
  • 26. Gilles Roulin +1,80
  • 28. Urs Kryenbühl +1,82

Neben dem starken Feuz überzeugte auch Mauro Caviezel. Der Bündner verlor weniger als eine halbe Sekunde und fuhr sein bestes Ergebnis in einer Weltcup-Abfahrt heraus. Die weiteren Schweizer verloren viel Zeit und verpassten die vorderen Ränge.

Das weitere Programm

Am Sonntag steht in Kvitfjell der Super-G der Männer an, bevor es zum Weltcup-Final nach Are geht. Dort wird die Entscheidung im Kampf um die Abfahrts-Kristallkugel fallen.

  • Svindal braucht zwingend einen 2. Platz, um Feuz noch zu überflügeln.
  • Ein 6. Platz in Schweden würde dem Schweizer aber auf jeden Fall reichen.
Legende: Video «Für etwas habe ich 60 Punkte Vorsprung» abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.03.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10:55 Uhr, 10.03.18

12 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Saison neigt sich dem Ende zu und ein paar Leute sollten über ihre Karriere nachdenken. Küng sollte Ende Saison einsehen, dass sein Rücktritt fällig ist. Bei Mani und Weber müsste ein Rücktritt auch zum Thema werden, sie sind beide nur noch ewige Talente. Dann wäre es auch Zeit für Viletta endlich aufzuhören.
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  • Kommentar von Erich Müller (Ovation)
    Über den Ausgang eines Rennens und die Rangliste entscheiden bei den Weltbesten oft das Glück und die Tagesverfassung. Unabhängig davon kann bei Spitzensportlern auch eine Rangliste bzgl. sportlicher Fairness, Bescheidenheit und Vorbildfunktion für junge Sportbegeisterte gemacht werden. Nach den Kommentaren zur heutigen Abfahrt schlage ich vor: Rang 1 Dressen ex äquo Svindal, Rang 3 Feuz.
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    1. Antwort von Galvin Schmit (Galschmit)
      Ich glaube diese Skifahrer interessiert es denkbar wenig welchen Platz sie in einer Vorbildfunktions-rangliste belegen?! Was läuft den mit Ihnen falsch?
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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    Ich kann Erich Singer nur zustimmen. Den Titel finde ich absolut deplatziert, niemand spuckt einem anderen in die Suppe. Dressen lieferte ganz einfach einen tollen Lauf ab und hatte das Glück des Tüchtigen, dass er am Ende ein paar Hundertstel auf seiner Seite hatte. Ebenfalls unglücklich ist das Titelzitat des Interviews: "Dieser Deutsche wird langsam lästig." Beat Feuz sagte dies mit Schalk im Gesicht und erklärte anschliessend sportlich, warum Dressen verdient gewonnen hat.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Das ist jetzt aber schon Rappenspalterei! "Jemandem in die Suppe spucken" ist "nur" eine Redewendung. Mehr ist es nicht. Und ehrlich: Wäre Feuz jetzt diese paar Hundertstel vor Dressen platziert, wäre es dann für sie auch nur das Glück des Tüchtigen, welcher am Ende diese Hundertstel auf seiner Seite hatte? Also um alle diese Diskussion über die Überschrift: Mich persönlich hat der hervorragende 6. Rang von Caviezel am meisten gefreut. ;-)
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