Ammann mit Mühe - Deschwanden überrascht

Simon Ammann hat die Erwartungen am ersten Trainingstag auf der Normalschanze bei weitem nicht erfüllt. Der Toggenburger war bloss im Mittelfeld klassiert. Besser machte es Teamkollege Gregor Deschwanden.

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Skispringen: Der 1. Trainingstag

1:28 min, aus sotschi aktuell vom 6.2.2014
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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die das Skispringen von der Normalschanze am Sonntag ab 19:00 Uhr auf SRF zwei. Bereits ab 18:25 Uhr sind Sie im Sotschi Player live dabei.

Die Ränge 29, 19 und 43 von Simon Ammann in den 3 Trainingssprüngen waren entmutigend. Trotzdem war der Toggenburger zum Scherzen aufgelegt, zeigte mehrmals sein typisches Lachen. «Das ist nicht so dramatisch», kommentierte er seine Leistungen. Und auf den Hinweis, dass sein erster Auftritt nicht überzeugt habe, antwortete er: «Muss er das?»

Problem «Kopfkino»

Seine 3 Sprünge wollte der vierfache Olympiasieger nicht im Detail analysieren. «Ich habe jetzt etwas in der Hand, ich kann damit arbeiten. Ich muss jetzt einfach das Kopfkino im Griff haben», sagte Ammann. «Es fehlt wenig, bis mein Sprung funktioniert.»

Vor 4 Jahren hatte Ammann in Vancouver gleich am 1. Trainingstag auf der Normalschanze überzeugt und war in allen 3 Durchgängen die Bestweite gesprungen.

Gute Trainings von Deschwanden

Gregor Deschwanden erreichte im 1. Durchgang mit 98,5 m die höchste Punktzahl. Auch in den 2 nachfolgenden Versuchen legte er exakt dieselbe Weite in den Hang und kam auf die Ränge 17 und 9. «Ich bin selber überrascht, dass ich so gut dabei bin», gestand der Luzerner. Einzig die Landung müsse er technisch noch etwas besser in den Griff kriegen.