Carigiet: Olympia als Lohn für viele Entbehrungen

Trotz bescheidenen finanziellen Mitteln hat Rodler Gregory Carigiet den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Bei seiner ersten Olympia-Teilnahme strebt der Bündner am kommenden Sonntag in Sotschi ein Diplom an.

Gregory Carigiet nach seinem 3. Platz in Königssee. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Jubelpose Gregory Carigiet nach seinem 3. Platz in Königssee. Keystone

Nachdem Carigiet die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Vancouver 2010 noch knapp verpasst hatte, sicherte er sich dieses Mal das Ticket für Sotschi bereits Ende November 2013 mit Platz 10 in Winterberg. Anfang des Jahres bewies der 26-Jährige mit Platz 3 in Königssee, dass er den Anschluss zu den besten Rodlern der Welt geschafft hat.

Viele Entbehrungen

Dieser Erfolg sowie die Teilnahme bei den Olympischen Spielen sind für Carigiet der Lohn für viele Entbehrungen. Da die Sponsoren fehlen, sind die finanziellen Mittel beim Churer knapp. Im Sommer arbeitet er deshalb als Pflegefachmann im Spital, um Geld für den Winter zu verdienen.

Tipps von Hackl

Umso wichtiger ist, dass Carigiet Unterstützung aus dem deutschen Team erhält, in das er integriert ist. Dabei profitiert er unter anderem von der Erfahrung Georg Hackls. Die Tipps der Rodel-Legende sollen dazu beitragen, dass Carigiet in Sotschi sein Ziel, ein olympisches Diplom, erreicht.