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Sotschi Die XXII. Olympischen Winterspiele sind beendet

Die XXII. Olympischen Winterspiele von Sotschi sind am Sonntagabend zu Ende gegangen. «Ich erkläre die Olympischen Winterspiele von Sotschi für beendet», verkündete IOC-Präsident Thomas Bach an der Schlussfeier.

IOC-Präsident Thomas Bach erklärte die 22. Winterspiele von Sotschi um 22:08 Uhr Ortszeit offiziell für beendet. «Sotschi hat der Welt eine Botschaft des Friedens, der Toleranz und des Respekts vermittelt», erklärte der 60-Jährige.

Bach bedankte sich aussderdem bei den Organisatoren, beim russischen Präsidenten Wladimir Putin, beim russischen Volk und vor allem bei den Athleten aus aller Welt für «inspirierende und wunderbare 17 Tage». Alle Erwartungen seien übertroffen worden, so der Deutsche. Das olympische Feuer erlosch im Anschluss um 22:15 Uhr Ortszeit.

Fahne an Pyeongchang übergeben

Zuvor hatte Anatoli Pachomow, Bürgermeister von Sotschi, die olympische Fahne an Bach zurückgegeben. Dieser reichte die Fahne symbolisch weiter an Lee Sok Ra, den Bürgermeister von Pyeongchang. Im Süden von Südkorea finden in vier Jahren die nächsten Winterspiele statt.

Kummer führt Schweizer ins Stadion

Im Gegensatz zur Eröffnungsfeier liefen die Athletinnen und Athleten aller Nationen an der Schlussfeier nicht streng reglementiert nacheinander ins Stadion ein, sondern mit -und durcheinander. Die Fahne der Schweizer Delegation trug Snowboarderin Patrizia Kummer, die im Parallel-Riesenslalom die Goldmedaille gewonnen hatte.

Die rund zweistündige Schlussfeier nahm die 40'000 Zuschauer nochmals mit auf eine künstlerische Reise durch die russische Kunst-Geschichte. Von Klavier- und Geigenspiel über Tanz bis hin zu artistischen Vorführungen wurde den Zuschauern im Olympia-Stadion nochmals ein bunter Strauss an Darbietungen geboten.

Panne nachgestellt

Gleich zum Auftakt der vom Tessiner Theaterregisseur Daniele Finzi Pasca inszenierten Gala hatten die Gastgeber ihren Humor bewiesen. 700 Mitwirkende in Glitzerkostümen stellten die Panne bei der Eröffnung nach, als sich der fünfte Ring zunächst nicht geöffnet hatte.

26 Kommentare

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  • Kommentar von Simikyan Hasmik, Schweiz Basel
    Es war sehr ,sehr Grösse Ubaraschung Russische Leute kann stolz sein für alles was Sie gemacht haben, ich gratuliere und wünsche immer guten Erfolg haben aus allem Kraft. Mit Herzlichen Grüsse Fr. Hasmik ,Pensionerin. 26.02.14
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Fast zehn Jahre Bauzeit und ca. 50 Milliarden Euro für gerade mal zweieinhalb Wochen Sport - aber auch dies gehört zu den Verrücktheiten der heutigen Zeit. - @E. Dreier: Dass die nächsten Olympischen Winterspiele an jenem Ort stattfinden können, der sogar von Reportern immer noch als "Pjöngjang" ausgesprochen wird, verdankt die Sportwelt ausgerechnet den "US-Imperialisten", die gerade in diesen Bergen zu Tausenden für die Freiheit Südkoreas kämpften und starben. Wissen Sie das?
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  • Kommentar von Max Hug, Luzern
    ENDLICH !! Kommen nun auf allen TV-Sendern täglich endlose Rückblicke auf Sotschi?
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