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Sotschi Fenninger siegt - Schweizerinnen ohne Medaille

Anna Fenninger hat den Olympia-Super-G in Sotschi gewonnen. Die Österreicherin setzte sich klar vor Maria Höfl-Riesch aus Deutschland durch. Lara Gut verpasste die Bronzemedaille als Vierte hauchdünn.

Weirather nicht am Start

Tina Weirather musste nach der Abfahrt auch auf den Super-G verzichten. Die Liechtensteinerin hatte am vergangenen Sonntag im Abfahrtstraining eine Knochenprellung am Schienbeinkopf des rechten Beines erlitten. Auch im Riesenslalom wird Weirather nicht starten.

Gold hatte sie angestrebt, am Ende musste sich Lara Gut mit Rang 4 zufrieden geben. Die Schweizerin verlor wie schon in der Abfahrt im Zielhang zu viel Zeit und verpasste den Bronzerang um 7 Hundertstel.

Der Sieg in einem tückisch gesteckten Rennen ging an Anna Fenninger. Die Österreicherin distanzierte die zweitplatzierte Maria Höfl-Riesch um 55 Hundertstel. Die Deutsche, die in der Super-Kombination Gold gewonnen hatte, vergab den möglichen Sieg mit einem Schnitzer kurz vor dem Ziel. Die Österreicherin Nicole Hosp gewann Bronze.

Hattrick für Österreich

Für Österreich war es das dritte Super-G-Gold in Folge nach den Triumphen von Michaela Dorfmeister 2006 in Turin und Andrea Fischbacher vor vier Jahren in Vancouver.

Höfl-Riesch ist nun die erfolgreichste deutsche Skirennfahrerin bei Olympischen Winterspielen. Mit drei Gold- und einer Silbermedaille überholte sie Katja Seizinger (3 Mal Gold, 1 Mal Bronze). International sind nur die Kroatin Janica Kostelic (4 Mal Gold, 2 Mal Silber) und Vreni Schneider (3 Mal Gold, 1 Mal Silber, 1 Mal Bronze) erfolgreicher.

Suter wird Sechste - Gisin out

Die anderen Schweizerinnen hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Fabienne Suter führte das Rennen zwar lange an, verlor als Siebte am Ende aber 1,37 Sekunden. Als Sechste noch etwas schneller war Fränzi Aufdenblatten. Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin konnte ihren Coup nicht wiederholen und schied aus. Sie war nicht die einzige, die nicht ins Ziel kam. Von den ersten 8 Fahrerinnen sahen 7 das Ziel nicht.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Köbi, Sedrun
    Ja da hatt Die richtige gewonnen , hätte auch überlegen die Abfahrt gewonnen für mich im Moment die besste Skifahrerin im Weltcup mit Marcel Hirscher
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  • Kommentar von Toni Seiler, Innsbruck
    Waren auch Schweizer am Start? Hahaha. 2 Medalllien für uns.
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    1. Antwort von Kevin Rey, Villmergen
      Wer ist vor euch in der Nationenwertung? :DDD
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    2. Antwort von Max Fischer, Thun
      Bitte zuerst den Medaillenspiegel anschauen und etwas mehr auf die Orthografie achten. Danke!
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    3. Antwort von W. E, H
      Lieber Herr "Toni Seiler", den Österreicher ist es ja zu gönnen! Bei den Männern als sicheren Garant für Podestplätze haben sie zur Zeit nur Hirscher. Aber gute Leistungen darf man anerkennen! So zähle ich mittlerweile auch Mayer zu den Favoriten. Und mit Kröll leide ich jeweils mit. Obwohl er kein Schweizer ist! Aber...., wir hatten drei Mädels unter den ersten 7! Top Leistung, welche auch Österreicher anerkennen dürfen, gell?
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  • Kommentar von Juha Stump, Züich
    Schade, dass Maria Höfl-Riesch durch ihren Schnitzer kurz vor ihrem Ziel nicht erneut gewonnen hat, was sie auf Augenhöhe mit der unvergleichlichen Janica Kostelic gebracht hätte. Das ist eine Athletin, die nicht nur mit Niederlagen, sondern auch mit Siegen gerade auch an WM und OS gut umgehen kann. Jetzt hat halt die Lara Gut Österreichs gewonnen, wobei sie doch noch sympathischer wirkt als die Ragusa-Diva, die sich wohl wieder zu sehr verkrampft hat. - So, jetzt könnt ihr losheulen.
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    1. Antwort von W. E, H
      @J. Stump: Ihr Kommentar enttäuscht! Obwohl mir persönlich M. Höfl-Riesch nicht sehr sympatisch ist & die gestrigen Medaillen der Schweizer in keiner deutschen Sportsendung, wenn denn überhaupt, lobend erwähnt wurden, anerkenne ich aber trotzdem ihre Leistung.:-)
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie haben Recht, was die deutschen Medien betrifft. Das ist mir auch aufgefallen, nur dürfen wir nicht vergessen, dass die Abstimmung vom letzten Sonntag sich auch im Bereich Sport ausgewirkt hat. Zudem hatte man in DE schon immer Mühe, wenn viele CH-Sporterfolge eintrafen. - Was Lara Gut betrifft, muss ich noch dies loswerden: Vor 30 Jahren hatten wir eine ähnlich divenhaft auftretende Skifahrerin aus dem Toggenburg. Auch sie war ein TV-Star, redete viel - und siegte nie an OS.
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    3. Antwort von i.b, Schattdorf
      Ich finds auch schade hat Maria Höfl-Riesch nicht gewonnen. Lara Gut mag ich es irgendwie gönnen, dass sie vierte wurde. Nach der Abfahrt als sie enttäuscht war, dass sie "nur" dritte wurde hab ich gedacht, dass andere froh wären überhaupt eine Medaille zu gewinnen. Jetzt haben wenigstens drei die Medaillen gewonnen die sich wirklich darüber freuen.
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    4. Antwort von E Heinzer, Ibach
      @J. Stump: Schade, dass nicht die sportlichen Leistungen der Athleten in einigen Kommentaren im Vordergrund stehen. Betreffend Ragusa-Diva - hört oder liest man da Neid zwischen den Zeilen? Was hat das Geldverdienen eines Athleten mit den sportlichen Leistungen zu tun? Ihr Kommentar enttäuscht wirklich und da steckt wahrscheinlich keine Wettkampfsportlerin oder geschweige überhaupt Sportlerin dahinter.
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    5. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @E. Heinzer: Neid wegen der Ragusa-Werbung? Blödsinn. Die meisten anderen werben auch für irgendetwas, auffallend viele für Red Bull. Das ist in Ordnung und heute zudem erlaubt, schliesslich braucht jede Fahrerin und jeder Fahrer solche Sponsorengelder. Es bleibt aber eine Tatsache, dass Lara Gut mit Niederlagen immer noch nicht richtig umgehen kann und dementsprechend unsympathisch wirkt. Auch deshalb vergleiche ich sie mit jener Toggenburgerin, die damals auch so divenhaft war.
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    6. Antwort von D. Wind, Schaffhausen
      "Gold zum greifen nah, medial als Favoritin gehandelt" Wie bitte hat man sich denn in einer Niederlage zu benehmen? Sagen sie mal, gehts eigentlich noch...? Wieso darf eine Athletin nicht traurig sein wenn sie den Olymp knapp verfehlt? Ehrliche Gefühle in den Schnee zu weinen, ist die Geste von höchst aufrichtigen Sportlern, die kein Jota vo ihrem Ziel abrücken, sich auch einen Deut um die Meinung von "Knigge Aposteln" scheren. Die Äusserung zur Körperspannung von Lara Gut ist höchst vermessen.
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