Nati: Kampf um gute Ausgangslage

Die Schweiz wird beim olympischen Eishockey-Turnier den Umweg über die Achtelfinals nehmen müssen. Mit einem Sieg gegen Tschechien dürfte dort ein schwächerer Gegner auf die Eidgenossen warten als bei einer Niederlage.

Nati-Coach Sean Simpson ist nicht mit allen Spielern zufrieden und erwartet eine Steigerung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Steigerung Nati-Coach Sean Simpson ist nicht mit allen Spielern zufrieden und erwartet eine Steigerung. Keystone

Der Modus an den Olympischen Spielen bringt mit sich, dass die Schweiz den vorzeitigen Einzug in die Viertelfinals wohl nicht mehr erreichen kann. Schweden ist als Sieger der Gruppe C für die Viertelfinals gesetzt. Bester Gruppenzweiter dürfte die Nati nur bei einem Kantersieg über Tschechien werden - kaum realistisch. Die Schweiz wird also den (erwarteten) Umweg über die Achtelfinals nehmen müssen.

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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Eishockey-Spiel zwischen der Schweiz und Tschechien ab 18:00 Uhr live auf SRF zwei und im Sotschi Player.

Die Stärke des Gegners in der ersten K.o.-Runde hängt massgeblich vom Abschneiden der Schweiz im letzten Gruppenspiel ab. Gewinnt die Nati gegen Tschechien, dürfte ein leichterer Gegner auf die Schweiz warten. Um diesen wichtigen Sieg zu bewerkstelligen, braucht der Vize-Weltmeister eine Steigerung in der Offensive.

Simpson mit deutlichen Worten

1 Tor in 120 Minuten ist die magere Ausbeute aus den beiden ersten Partien. «Mit einigen Jungs bin ich nicht zufrieden», liess sich Trainer Sean Simpson ungewohnt deutlich zitieren. Namen nannte er keine, dürfte aber die Linien um Wick, Brunner und Romy sowie Cunti, Hollenstein und Suri gemeint haben.

Tschechien konnte bislang nicht überzeugen und scheint durchaus in Schweizer Reichweite zu liegen. Mit Patrik Elias, Tomas Plekanec oder dem unverwüstlichen Jaromir Jagr verfügen aber auch die Tschechen über ein Team mit grosser Klasse.

Eishockey: Highlights Schweiz - Schweden (sotschi direkt, 14.0...

2:24 min, aus Sotschi-Clip vom 14.2.2014