Protest gegen Frankreich - Skicross-Ergebnis wird untersucht

Kanada und Slowenien haben beim Internationalen Sportgerichtshof TAS eine Klage eingereicht. Die beiden Nationen fechten das Ergebnis im olympischen Männer-Skicross an, weil die dominierenden Franzosen eine regelwidrige Kleidung getragen haben sollen.

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Bildlegende: Fairer Triumph? Jonathan Midol, Jean Frederic Chapuis und Arnaud Bovolenta (v.l.) an der Siegerehrung. Reuters

Die Nationalen Olympischen Komitees Sloweniens und Kanadas sowie der kanadische Ski-Freestyle-Verband fordern eine Aberkennung der Medaillen für Jean-Frederic Chapuis, Arnaud Bovolenta und Jonathan Midol, die die ersten drei Plätze belegt haben.

TAS-Entscheid wird bald erwartet

Als Begründung wird angeführt, dass bei den französischen Fahrern vor dem Start des Finals die Hosen der Rennkleidung regelwidrig verändert worden seien. Dadurch sei ein aerodynamischer Vorteil entstanden.

Die Rennjury des Internationalen Ski-Verbandes FIS hatte einen Protest gegen die Wertung abgelehnt, da er angeblich nicht fristgerecht eingereicht worden war. Eine Entscheidung der TAS-Kommission soll noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele fallen.

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Skicross: Männer, Final (sotschi direkt, 20.2.2014)

2:46 min, aus Sotschi-Clip vom 20.2.2014