Russischer Protest gegen Sundby-Bronze

Der russische Verband hat Protest gegen die Wertung des Skiathlons eingereicht. Der Norweger Martin Johnsrud Sundby soll den Russen Maxim Wylegschanin beim Zielsprint im Kampf um Platz 3 behindert haben.

Hinter Dario Cologna kämpften Martin Johnsrud Sundby und Maxim Wylegschanin (r.) erbittert um Bronze. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Protest eingereicht Hinter Dario Cologna kämpften Martin Johnsrud Sundby und Maxim Wylegschanin (r.) erbittert um Bronze. Keystone

Der Internationale Skiverband (FIS) will zügig über den russischen Protest befinden. FIS-Sprecher Michal Lamplot bestätigte den Eingang des Protests und erklärte, der Verband habe 72 Stunden Zeit für eine Entscheidung. Ein erster Protest wurde bereits unmittelbar nach dem Rennen von der Jury abgewiesen.

Entscheidende Szenen im Skiathlon

0:43 min, aus Sotschi-Clip vom 9.2.2014

Zeitnahe Entscheidung

Man werde sich aber schon am Montagnachmittag damit befassen, «da alle auf die Entscheidung warten», sagte Lamplot.

Aus Sicht des russischen Verbandes soll Sundby im Zielsprint seine eigene Fahrbahn verlassen und damit Wylegschanin im Kampf um Bronze auf unzulässige Weise behindert haben. Gold hatte sich Dario Cologna vor dem Schweden Marcus Hellner geholt.