Thomas Morgenstern - von der Intensivstation auf die Schanze

Nach einem fürchterlichen Sturz beim Skifliegen von Bad Mitterndorf lag Thomas Morgenstern mit einer schweren Kopfverletzung auf der Intensivstation. Seinen Olympia-Traum hat er sich aber nicht zerstören lassen.

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Der Sturz von Thomas Morgenstern

1:06 min, vom 3.2.2014

Als Morgenstern am 10. Januar während seinem Flug das Gleichgewicht verlor, auf die Aufsprungbahn knallte und bewusstlos im Auslauf liegen blieb, befürchteten nicht wenige das Karrierenende des Österreichers. Morgenstern erlitt eine schwere Kopfverletzung und eine Lungenquetschung.

Thomas Morgenstern plant Start in Sotschi

0:15 min, vom 23.1.2014

Regeneration eines Regenwurms

Keine 2 Wochen später trat Morgenstern in Bad Mitterndorf (Ö) vor die Medien. Er verkündete aber nicht seinen Rücktritt, sondern seine Olympia-Teilnahme. Er habe wohl die Regeneration eines Regenwurms, sagte der 27-Jährige zu seinem erstaunlich schnellen Heilungsverlauf. Und Flugangst habe er keine.

«Es geht nicht um Medaillen»

Geändert haben sich nach dem Unfall lediglich Morgensterns Ziele in Sotschi: «Es geht nicht um Gold, Silber oder Bronze. Olympia ist für mich einfach etwas ganz Besonderes.» Wobei: nach seiner schnellen Rückkehr auf die Sprungschanze würde wohl auch eine Medaille niemanden überraschen.