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Sotschi Zwei weitere Siege für Schweizer Curlerinnen

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott haben beim Olympia-Turnier am zweiten Tag zwei weitere Siege errungen und stehen nach den Erfolgen gegen Dänemark und Südkorea mit weisser Weste da.

Legende: Video Zusammenfassung Schweizer Spiele («sotschi aktuell», 11.02.2014) abspielen. Laufzeit 3:35 Minuten.
Aus Sotschi-Clip vom 11.02.2014.

Im dritten Spiel am olympischen Curling-Turnier errang das Team um Mirjam Ott einen 8:6-Erfolg gegen Südkorea.

Nach einem 0:2-Rückstand nach vier Ends gelang den Schweizerinnen die Wende in den nächsten zwei Ends, als sie fünf Steine schreiben konnten. Die Asiatinnen blieben jedoch dran und konnten immer wieder verkürzen. Im 9. End kamen sie mit zwei Steinen noch einmal auf 6:7 heran, ehe die Schweizerinnen den Sieg im letzten End souverän nach Hause brachten.

Hochspannung gegen Dänemark

Zuvor hatten die Schweizerinnen im Morgenspiel gegen die von Skip Lene Nielsen angeführten Däninnen eine konzentrierte Leistung gezeigt. Nachdem sie im 1. End den Vorteil des letzten Steins zur 1:0-Führung genutzt hatten, gerieten sie in der Folge nie mehr in Rückstand.

Dass es bis ins letzte End spannend blieb, lag daran, dass beide Teams nicht ihr allerbestes Curling abrufen und keinen einzigen Stein stehlen konnten. So setzte sich keine Equipe entscheidend ab. Mit dem letzten Stein sicherte Ott der Schweiz schliesslich den entscheidenden Punkt zum 7:6-Erfolg.

5 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Sehr solider Start drei Siege. Aber nach wie vor zu viele nicht wirklich schwierige Fehlsteine. Das Guardclearing funktioniert noch nicht optimal.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Als Nicht-Spitzensportler und bereits im Rentneralter stehend, macht das Team um Miriam Ott richtig Freude! Diese Konzentration, die Präzision beim Abstossen und Wischen und dazu sind alle vier Sportlerinnen sehr nette und attraktive Personen (man könnte sich in alle sofort verlieben!). Macht weiter so! Ich wünsche Euch von Herzen bei den noch folgenden Spielrunden weitere Siege und abschliessend eine tolle Olympia-Medaille!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Die Däninnen spielten noch mehr Fehlsteine, sonst wäre das ins Auge gegangen. Miriam Ott rettete das Spiel mit ihrem letzten Stein, insgesamt stimmten die Länge häufig nicht, die Take-Outs auf die Guards missrieten immer wieder und die Schweizerinnen hatten oft Probleme zwischen schnellen und langsamen Steinen zu Switchen. Ott hatte dann mit dem Eisgeben zu kämpfen, da sie nie recht wusste, wie schnell die Steine wirklich kommen würden.
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    1. Antwort von Sarah K., Luzern
      Es war vor allem sehr schade, dass die Schweizerinnen die Fehlsteine der Däninnen nicht nutzen konnten. Auf einen Fehlstein der Däninnen folgte zu häufig auch einer der Schweizerinnen.
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    2. Antwort von jean passant, thun
      @Sarah. Ganz genau. Man sah ein paar Mal ein Nachschieben des Steines bei der Abgabe, das kommt selten gut, so erklären sich auch einige schlechte Take-Outs. Schwamm drüber alles o.k. gegangen, aber eine Steigerung wird es schon brauchen , um ganz vorne mitmischen zu können.
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