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Achterbahn der Gefühle Freude und Frust nahe beisammen bei Nadal

Erst durfte er den Aufstieg von Mallorca bejubeln, dann regte sich der Spanier über die Setzliste in Wimbledon auf.

Rafael Nadal
Legende: Wie stark ist er auf Rasen? Rafael Nadal verzichtete vor Wimbledon auf die Teilnahme an Vorbereitungsturnieren auf der grünen Unterlage. Keystone

Am Sonntagabend befand sich Nadal noch in Feierlaune. In extremis hatte sein Heimatklub Mallorca den Aufstieg in die Primera Division geschafft. Der Spanier durfte die Promotion aus nächster Nähe miterleben.

Am Montag wurde dann die Setzliste von Wimbledon präsentiert. Dabei gingen die Veranstalter vom All England Club traditionsgemäss nach ihrer eigenen Formel vor, welche die Rasenevents mehr gewichtet als die anderen Turniere auf der Tour.

Das Turnier respektiert nicht den Status der Spieler.
Autor: Rafael Nadal

So wurde Roger Federer an Nummer 2 gesetzt, obwohl er in der Weltrangliste hinter Novak Djokovic und Rafael Nadal «nur» auf Platz 3 steht. Der Spanier hingegen wurde auf Platz 3 zurückgestuft.

«Es ist immer das Gleiche. Ich finde es einfach nicht richtig, dass Wimbledon das einzige Turnier ist, an welchem die Setzliste so bestimmt wird», moniert Nadal. «Das Turnier respektiert nicht den Status, den sich die Spieler die Saison hindurch erarbeitet haben.»

Doch Nadal gibt sich bereits kämpferisch: «Egal, ob ich nun die Nummer 2 oder 3 bin, ich muss sowieso mein bestes Tennis spielen, wenn ich gewinnen will.»

Video
Aus dem Archiv: Nadal mit 12. Triumph an den French Open
Aus sportaktuell vom 09.06.2019.
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30 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Nadal sollte sich einfach besser bewusst werden, dass berserkerhaft spielen und nach kuriosen Spielunterbrüchen gewinnen im Tennis nicht alles ist. Es geht auch um das Auftreten, den RESPEKT anderen gegenüber auf dem Platz. Es ist schliesslich ein Gentlemans Sport. Er mit seinem immer währendem Überziehen, seinen Neurosen, Hinterngekneife und seinem zwar physischen, aber keineswegs eleganten Spiel ect. ect. ist einfach nicht gerade eine Augenweide. Kein Wunder mögen die Briten Federer lieber.
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  • Kommentar von Marco Bichsel  (marcopyro)
    Krass, wie sehr sich manche Federer Fans von Nadal bedroht fühlen. Ist es die Angst, dass er sich seinen 19 Grand Slam Titel holt und zeigt, dass er auch gut Tennis spielen kann? Mir kommt bei dem Gejammer "Fack ju Göhte" in den Sinn: Heult doch bitte leise!
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    1. Antwort von Johanna Thomas  (JoThomas)
      Das wird alles wohl immer noch schlimmer je näher Rafa Roger auf die Pelle rückt... Als gäbe es nicht schon seit über 10 Jahren genug der unfairen Beschuldigugen aus (überheblichen) Teilen des Federer- Fanlagers. Ich bin froh unterscheiden sich alle grossen Spieler von ihren teils echt boshaften Fans in Punkto Respekt.
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    2. Antwort von Raphael Strauss  (Strauss Raphael)
      Natürlich spielt er grossartig Tennis, bestimmt wird er den GS Rekord an sich reissen. Von mir aus, kann man ihn GOAT nennen. Ich finde ihn sogar sympathisch. Aber das ändert nichts daran, dass ich sein Tennis nicht mag, ja, Spiele mit ihm sogar richtig nervig finde.
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    3. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Kurios Ihre kruden Fantasien. Vermute allerdings dass Ihre Aussagen eher eigene Projektionen und Ressentiments widerspiegeln, denn auch nur ansatzweise die Sicht von Federer-Fans. Er ist ja der Gentleman par Excellence. Welche Fans rennen auf den Platz und störe mit Fahnen und Faxen? Genau, Nadals. Insgesamt mag ich Nadal ja ganz gut, aber ihm zuzuschauen auf dem Platz, unmöglich. Die Verzögerungen, die Neurosen, das berserkerhafte Spiel, schmerzverzerrtes Gesicht. Sieht wohl auch Wimbledon so.
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  • Kommentar von Johanna Thomas  (JoThomas)
    Ähm- ich habe das orginale Interview gelesen und konnte nicht feststellen, dass er sich grausam aufgeregt hat. Darf er seine Meinung etwa nicht sagen? Die Setzliste in Wimbledon ist tatsächlich etwas umstritten, und dies nicht erst seit heute. Kein Grund für uns Schweizer, auf Rafa herumzuhacken, das ist ja sonst schon ein Hobby von uns.
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    1. Antwort von Andre Grasso  (Kuulum)
      Jedes der vier GrandSlam-Turniere kann Regeln festlegen wie es will. Das ist übrigens beim 5. Satz zu sehen - jedes GS handhabt das anders.
      Wenn Wimbledon eine andere Berechnungsgrundlage für die Setzliste will, dann soll sie sich die Freiheit nehmen. Immerhin ist Wimbledon auch das traditionell älteste Turnier der Welt.
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    2. Antwort von Johanna Thomas  (JoThomas)
      Das darf jeder sehen wie er will, ebenso das mit der unterschiedlichen 5. Satz-Regel bei jedem GS Turnier: kann man gut finden oder auch nicht. Dieser Artikel und übertriebene Überschrift ("Frust" etc). wurde aber nur gebracht um vor Wimbledon noch schnell die Stimmung gegen Nadal aufzuheizen. Wie ich unsere neutrale Sportpresse liebe (Ironie aus).
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