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ATP-Tour Djokovic lässt Wawrinka keine Chance

Stan Wawrinka hat im 2. Spiel an den ATP World Tour Finals eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Gegen einen entfesselten Novak Djokovic verlor der Romand 3:6 und 0:6.

Legende: Video Live-Highlights Wawrinka - Djokovic abspielen. Laufzeit 02:40 Minuten.
Aus sportlive vom 12.11.2014.

Wer nach dem Break von Stan Wawrinka ganz zu Beginn des Spiels auf eine Überraschung gehofft hatte, wurde schnell aller Illusionen beraubt. Beim Stand von 1:2 schaffte Novak Djokovic das Re-Break und war ab sofort der Chef auf dem Platz. Der Serbe gewann 17 der 18 folgenden Ballwechseln und überliess seinem Widersacher nur noch ein einziges Game.

Wawrinka vom Aufschlag im Stich gelassen

Djokovic spielte phasenweise entfesselt und setzte den fehlerhaften Wawrinka permanent unter Druck. Und da der Romand von seinem Service im Stich gelassen wurde (nur 45 Prozent der ersten Aufschläge im Feld), gelang es ihm kaum noch, sich aus der Umklammerung zu befreien.

Legende: Video Berdych - Cilic: Entscheidende Punkte abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus sportlive vom 12.11.2014.

Mit einem herrlichen Vorhandwinner beendete Djokovic nach 65 Minuten die Partie und sorgte dafür, dass erstmals in der Geschichte des Masters die ersten acht Begegnungen in zwei Sätzen entschieden wurden.

Halbfinals noch immer in Reichweite

Zwar verpasste es Wawrinka durch die Niederlage, sich vorzeitig für die Halbfinals zu qualifizieren, doch seine Chancen auf eine Teilnahme an der Runde der letzten Vier sind weiterhin intakt. Der Schweizer trifft am Freitag im abschliessenden Gruppenspiel auf Marin Cilic. Der Kroate unterlag im Nachmittagsspiel dem Tschechen Tomas Berdych 3:6, 1:6.

Resultate ATP World Tour Finals

Gruppe A:
Tomas Berdych (Tsch/6) s. Marin Cilic (Kro/8) 6:3, 6:1.
Novak Djokovic (Ser/1) s. Stan Wawrinka (Sz/3) 6:3, 6:0.

Rangliste:

1. Djokovic 2 Spiele/2 Siege (4:0 Sätze).
2. Wawrinka 2/1 (2:2).
3. Berdych 2/1 (2:2).
4. Cilic 2/0 (0:4).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.11.2014, 21:00 Uhr.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Karl F., Amriswil
    Stan hatte gestern sicherlich nicht seinen besten Tag bzw. er spielte schlechter als schlecht. Im Gegensatz zu den AO fehlt im die Ruhe und die Geduld im Spiel. Und dass Djokovic brilliant gespielt hätte, kann ich lediglich in Satz 2 unterschreiben. Im ersten Satz hat der Djoker 14 Eigenfehler begangen. Das ist alles andere als berauschend. Zweifellos ist er der Spieler, den es zu schlagen gilt. Einzig und allein Federer kann ihn in dieser Form fordern.
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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Roger meinte ja, der Belag sei langsam; die Kickaufschläge springen nicht so hoch auf und können aus diesen beiden Gründen von den guten Rückschlägern wie Nole noch besser und präziser retourniert werden. Ich kann zum Belag von hier aus natürlich nix sagen, aber was mich wundernimmt: Ist nicht auch die Zahl der 1. Aufschläge im Feld (sowie von Assen und Servicewinnern) bei einigen - Stan, Raonic, Cilic, Berdych - in London erstaunlich tief? Hilft natürlich auch den Super-Retournierern.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Jeder auf der Tor kann Stan schlagen. Das Rezept heisst Geduld. Man muss nur die Bälle irgendwie zurückspielen, Stan wird sie Longline, als Smash, als Crosscourt, als Stoppball, als Volley, völlig egal- auf jeden Fall verschlagen. Er müsste wieder intensiv Basistraining einschalten, kurze Sets gegen Sparringpartner spielen und dabei vor allem an der Defensive arbeiten, welche zur Zeit jämmerlich ist.
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    1. Antwort von peter muster, mond
      sie meinen wohl "stan kann jeden auf der tour schlagen...." ansonsten bezweifle ich, dass Sie ein Ahnung von Tennis haben...
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @P. Muster: Jean Passant versteht viel mehr von Tennis, als Sie ihm zugestehen wollen - das zeigt er in allen seinen Kommentaren. Ich habe zwar nicht das ganze Spiel gesehen, aber es ist mir aufgefallen, dass Stan viel zu oft verschlagen hat, entweder hinaus oder ans Netz. Vielleicht hat ihn aber auch der überrragend spielende Djokovic so weit gebracht. In einem Punkt haben Sie jedoch Recht: Stan ist noch nicht ausgeschieden, theoretisch kann er das Turnier immer noch gewinnen.
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