Federer: «Bin auf einem guten Weg»

Mit seinem Turniersieg in Dubai hat Roger Federer eine Durststrecke von acht Monaten ohne Titel beendet. Nach dem Erfolg ist das Selbstvertrauen beim Weltranglisten-Achten gross. Entsprechend positiv blickt er auf den weiteren Verlauf der Saison.

Die Woche in Dubai war für Roger Federer in jeglicher Hinsicht ein voller Erfolg. Im Final gegen Tomas Berdych musste er allerdings um die Krönung der guten Leistungen zittern. «Es war ein schwieriges Spiel. Ich hatte Mühe, meinen Rhythmus zu finden, sowohl von der Grundlinie als auch beim Aufschlag», blickte der nun sechsfache Dubai-Champion auf die hart umkämpfte Partie zurück.

Trotz Rücklage ruhig geblieben

Im Gegensatz zum Vorjahr, als Federer in ähnlich ungemütlichen Situationen oft keinen Ausweg mehr fand, schaffte er gegen Berdych auf eindrückliche Weise die Wende. «Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und habe gehofft, dass mein Service dann rechtzeitig wieder funktioniert. Irgendwann habe ich dann weniger Fehler gemacht und wurde immer sicherer», analysierte der 32-Jährige nach seinem 78. ATP-Titel.

Viel Selbstvertrauen getankt

Der Lohn für die Leistungssteigerung war der erste Turniersieg für Federer seit rund acht Monaten und dem Triumph auf Rasen in Halle. «Es ist schön, wieder einmal ein Turnier zu gewinnen. Das gibt mir viel Selbstvertrauen und zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin», sagte der Schweizer zufrieden.

«So macht es richtig Spass»

In der nächsten Woche will Federer beim ersten ATP-1000-Turnier des Jahres in Indian Wells den nächsten Schritt zurück an die absolute Weltspitze machen. Dass die Zuversicht beim Baselbieter nicht nur im Hinblick auf die Woche in Kalifornien, sondern für die ganze Saison gross ist, hat vor allem einen Grund: «Ich kann wieder viel mehr taktisch überlegen, wie ich spielen möchte und nicht einfach nur reagieren. So macht es richtig Spass.»