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Federer-Gegner Nishikori Unverhoffte Verlängerung des Comeback-Jahres

Nach einer Verletzung kämpfte sich Kei Nishikori dieses Jahr zurück in die Top 10. An den ATP Finals fordert er am Sonntag Roger Federer

Legende: Video Federer vor dem Startspiel gegen Nishikori abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.
Aus sportaktuell vom 10.11.2018.

Wegen einer Verletzung am Handgelenk hatte Kei Nishikori die letzte Saison bereits im August abbrechen müssen. Für eine Rückkehr an den Australian Open 2018 reichte es dem Japaner nicht. Sein Comeback gab er schliesslich Ende Januar in den USA beim Challenger Turnier in Newport Beach. Dort scheiterte er gleich zum Auftakt am Amerikaner Dennis Novikov (ATP 238).

Nishikori kämpft sich zurück

Die lange Pause hatte Spuren hinterlassen, das Gefühl im Match war Nishikori abhanden gekommen. In der Weltrangliste fiel er aus den Top 30. Zu diesem Zeitpunkt hätte er wohl kaum daran geglaubt, dass er Ende Jahr bei den ATP Finals der besten 8 Spieler dabei sein würde.

Ich habe zuletzt sehr gut gespielt und bin happy, wieder auf einem guten Level zu sein.
Autor: Kei Nishikori

Aber Nishikori kämpfte sich zurück. Im Ranking stiess er wieder bis auf Platz 9 vor. Dank der Absage des verletzten Juan Martin del Potro ist er damit in London dabei. «Es war auch ein bisschen Glück dabei, dass ich hier sein kann. Aber es ist natürlich fantastisch.»

Live-Hinweis

Das erste Spiel von Roger Federer an den ATP Finals gegen Kei Nishikori sehen Sie am Sonntag ab 21:00 Uhr auf SRF zwei und in der Sport App.

Nachdem er bereits im April in Monte Carlo bis in den Final vorgestossen war, verdiente er sich seine 4. Teilnahme beim Saisonfinale vor allem mit starken Leistungen in den letzten Wochen. «Ich habe zuletzt sehr gut gespielt und bin happy, wieder auf einem guten Level zu sein.»

Das wird hart. Aber ich werde ein paar Anpassungen vornehmen.
Autor: Kei Nishikoriüber das Duell mit Federer

Entscheidend war sein Auftritt an den US Open. In New York musste sich Nishikori erst im Halbfinal dem späteren Sieger Novak Djokovic geschlagen geben. «Ich habe dort viel Selbstvertrauen getankt. Seither spiele ich wieder befreit auf.» Zu einem Titel hat es ihm zwar nicht gereicht. In Tokio und in Wien stiess er aber bis in den Final vor.

An den ATP Finals in London trifft Nishikori am Sonntag im 1. Gruppenspiel auf Roger Federer. Dem Schweizer musste er sich zuletzt in Schanghai und in Paris-Bercy jeweils im Viertelfinal geschlagen geben. «Das wird hart. Aber ich werde ein paar Anpassungen vornehmen und hoffe, ich zeige einen guten Match.»

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Nachmittagsbulletin, 05.11.2018, 17:20 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Soltermann (ps)
    Vergangenheit gegen Zukunft, wer gewinnt?
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    1. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Mit Verlaub, aber Federer wird als Tennisspieler erst dann "Vergangenheit" sein, wenn er offiziell nicht mehr Tennis spielt. Warum will man ihn denn jetzt schon wieder vorschnell abschreiben? Und was Nishikori betrifft: Der Mann ist jetzt im gleichen Alter, in dem Wawrinka seinen ersten Grand-Slam-Titel gewann (also knapp 29). Sieht so wirklich "Zukunft" aus? Ich wage es zu bezweifeln. Im Moment sind sie jedenfalls beide noch "Gegenwart" und sollten auch beide mit gleichen Ellen gemessen werden.
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