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ATP-Tour Federer gewinnt Tie-Break-Schlacht gegen Kyrgios

Roger Federer steht dank einem weiteren Meisterstück im Final von Miami. Der Schweizer rang den starken Australier Nick Kyrgios in über 3 Stunden mit 7:6, 6:7 und 7:6 nieder. Damit kommt es am Sonntag zum nächsten Traumfinal gegen Rafael Nadal.

Langweilig wird es nie, wenn Nick Kyrgios auf dem Platz steht. Der 21-jährige Australier zeigte auch gegen Federer sein breites Repertoire von Flüchen, Provokationen und Zauberschlägen.

6 Sätze, 6 Tie-Breaks

Vor allem aber machte er Federer das Leben mit seinem wuchtigen Service und dynamischen Spiel schwer. So erstaunte es nicht, dass sich die beiden wieder drei äusserst ausgeglichene Tie-Breaks lieferten, nachdem schon beim zuvor einzigen Direkt-Duell alle 3 Sätze in die Kurzentscheidung gegangen waren.

Legende: Video Kyrgios zeigt auch Federer seinen Tweener abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 01.04.2017.

Im Gegensatz zu 2015 in Madrid behielt Federer dieses Mal die Oberhand. Der Schweizer machte im Tie-Break des 3. Satzes einen 1:3-Rückstand wett. Als ihm Kyrgios kurz darauf mit einem Doppelfehler den insgesamt dritten Matchball offerierte, schlug Federer mit einem Service-Winner zum 7:5 zu.

Je ein Break in über drei Stunden

Eine Stunde zuvor hatte der 35-Jährige im Tie-Break des zweiten Durchgangs bereits zwei Chancen zum Sieg vergeben. Im ersten Satz war Federer 3:5 in Rücklage geraten, ehe er sich bei letzter Gelegenheit mit seinem einzigen Break der Partie in die Kurz-Entscheidung retten konnte.

Wieder ein Traumfinal gegen Nadal

Dank Federers 11. Sieg in Serie kommt es im Final wie zuletzt an den Australian Open zum grossen Duell mit Rafael Nadal (am Sonntag ab 19:00 Uhr auf SRF info/zwei). Der Spanier, der im Head-to-Head gegen Federer immer noch klar mit 23:13 Siegen führt, setzte sich in seinem Halbfinal gegen den Italiener Fabio Fognini locker mit 6:1, 7:5 durch.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.04.2017, 01:05 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von Matteo Z. (MZ)
    Ich bin ein grosser Fan Federers und freue mich riesig über seinen Sieg und den Finaleinzug. Was aber abgesehen von den spektakulären Ballwechseln ebenfalls erwähnt werden sollte, ist das grauenhaft unsportliche Verhalten der Zuschauer. Zwischenrufe, Pfiffe bei Aufschlag Kyrgios, Applaus bei Servicefehlern etc. etc. So was geht nicht. Der junge Herr tat mir regelrecht Leid, trotz seinem früheren Fehlverhalten. Unglaublich.
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    1. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Vorsicht mit dem, was Sie schreiben !! Die Federer-Polizei in Form vieler verblendeter Fans ist auch hier auf der Suche nach "Feinden". Abgesehen davon, dass ich auch jetzt wieder der Meinung bin, dass Lance Armstrong grüssen lässt, ist fast untergegangen, dass es in diesem Spiel noch einen zweiten Sieger gab: NIKE. Wenn gleich beide Spieler dafür werben, ist das allerbeste Propaganda. Die modernen Gladiatoren leisten auch hier ganze Arbeit, auch dafür gibt es sehr viel Kohle.
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    2. Antwort von Matteo Z. (MZ)
      Ich habe das Publikum kritisiert. Nicht Roger Federer! Ich bin wie bereits erwähnt ein grosser Fan und verfolge seine Spiele begeistert. Ihre Ansichten kenne ich von früheren Kommentaren zur Genüge und ich teile sie keineswegs. Ihre Doping-Vorwürfe und Verschwörungstheorien bez. Nike halte ich schlichtweg für dämlich. Keiner zwingt sie, seine Spiele zu verfolgen. Schenken sie ihre Aufmerksamkeit und ihre Zeit doch Sportlern, die sie mögen, anstatt überflüssige Kommentare zu verfassen.
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    3. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Das ist aber gemein von Ihnen, ich zittere vor Angst. Wollen Sie lieber einen Meinungs-Einheitsbrei von Angepassten, die es nicht wagen, eigene Ansichten zu äussern? Zu dieser Masse gehöre ich definitiv nicht - und ich bleibe bei meinen Aussagen, ob "dämlich" oder nicht. Übrigens schaue ich mir heute nicht mehr ganze Spiele an, dafür ist mir die Zeit viel zu schade, aber als einer, der früher noch stundenlang geschaut hat, bin ich zum Teil halt immer noch interessiert.
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    4. Antwort von Matteo Z. (MZ)
      Ihre Meinung haben sie in den Kommentarspalten zahlreicher Beiträge ausreichend zum Ausdruck gebracht. Durch die ständige Wiederholung werden ihre Hirngespinste aber nicht wahrer. Sie sind wohl einfach ein Provokateur, der sich durch solche Kommentare zu profilieren versucht. Sei es ihnen gegönnt. Ich wünsche ihnen ein schönes Wochenende.
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    5. Antwort von Fred Savage (Fred(T/B))
      Das war doch gar nichts. Mein Novak hat damals die Hölle auf erden bei den us upen 2015 in finale erlebt..... Novak wird wieder durch starten ab monte carlo. Dann wird die welt wieder Level 8 Tennis erleben. Hab zu vie Level 6 tenns die letzten Monate ........
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    6. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      J.Stump, Firmen wie Nike, Rolex usf suchen sich dann eben andere Werbeträger, die für ihre Firma werben. Angenommen, Sie hätten exkl.Fähigkeiten, würden Sie also auf Mio-Verträge verzichten, wieso eigentlich, Sie könnten damit doch Gutes tun? Was nützte das Afrikas Kindern, was seinen 4 Nachkommen, die später vielleicht, viel eher als Sprösslinge mittelloser Familien, diese Haltung weiterführen als gute Steuerzahler, Arbeitgeber, Gründer+Förderer von Hilfsprojekten, Werbeträger für die CH usf?
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    7. Antwort von Matteo Z. (MZ)
      Level 6, Level 8.... Seit wann werden Sportlern Levels zugeteilt? Das habe ich nie verstanden und halte es auch für etwas gar infantil! Als wären sie Pokemons. Ich hatte übrigens mal ein Glurak Lvl 100. Das war der absolute Wahnsinn.
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  • Kommentar von marianne marty (marima)
    Schlafmangel und strapazierte Nerven sind auf meiner Seite das Resultat dieses Krimis. Herzliche Gratulation an Roger Federer und Nick Kyrgios.
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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    habe nur den 1. Satz gesehen, aber was für eine Intensität im Spiel. Kyrgios wird wohl der Mann der Zukunft sein, unglaubliches Talent. Kyrgios vermag ähnlich geniehafte Spielzüge zu gestalten wie der Meister. Und Federer der nach dem Viertelfinal noch gesagt hat, er habe am Abend Mühe mit dem Licht und ausserdem die Müdigkeit...und dann überrascht er wieder derart mit einer Präsenz von Anfang an.
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