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ATP-Tour Federer im richtigen Moment bereit

Roger Federer hat sich in Halle gegen Aussenseiter Malek Jaziri (ATP 64) mit 6:3 und 7:5 durchgesetzt. Nun wartet im Viertelfinal mit der belgischen Weltnummer 11 David Goffin ein Prüfstein.

Legende: Video Federer siegt gegen Jaziri nach kleinem Umweg abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
Aus sportlive vom 16.06.2016.

Roger Federer verspürte am Ort, wo er schon 8 Mal triumphiert hatte, wenig Lust auf eine Zusatzschlaufe. Deshalb schaltete er im 2. Satz nach 1:4-Rückstand wieder einen Gang höher.

Es war für mich wichtig, immer dranzubleiben.
Autor: Roger Federer
Malek Jaziri streckt sich.
Legende: Malek Jaziri Der Tunesier machte sich lang – zu wenig lang für Federer. Keystone

Er nahm Malek Jaziri zum 3:4 den Service ab, womit wieder alles im Lot war. Später musste der Tunesier, der für den Schweizer schon beim 1. Direktduell 2013 eine Knacknuss bedeutet hatte (5:7, 6:0, 6:2), den Aufschlag erneut abgeben. Die Weltnummer 3 nutzte diese Steilvorlage, um mit dem 1. Matchball in 1:08 Stunden zum 6:3 und 7:5 alles klar zu machen.

Der 34-Jährige räumte dennoch Schwierigkeiten ein: «Ich habe sein Spiel schlecht lesen können. Es war für mich wichtig, immer dranzubleiben und auf meine Chancen zu warten.»

Ein wichtiger Gradmesser

Nächster Gegner im Viertelfinal ist der Belgier David Goffin, die Nummer 11 der Weltrangliste. Gegen den 25-Jährigen weist Federer eine makellose Bilanz von 4:0 auf. Zuletzt liess er Goffin Anfang Jahr an den Australian Open mit 6:2, 6:1, 6:4 abblitzen.

Doch seither erlitt der Baselbieter mehrere gesundheitliche Rückschläge. Darum liefert das Duell mit Goffin wohl relevante Anhaltspunkte, wie es um die effektive Form des «Maestro» steht.

Legende: Video Federer: «Muss im nächsten Match besser aufschlagen» (englisch) abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.06.2016.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zum Tennis

6 Kommentare

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  • Kommentar von Kevin Loosli, Basel
    Nach Goffin wartet bereits Alexander Zverev. Er hat in zwei Sätzen gewonnen. Super.
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  • Kommentar von Margrit Burkard-Wunderli, Ste. Cathrinne de la Jacques Cartier Québec Kanada
    ❤️liche Gratulation Roger Federer und nun weiter im Takt. Margrit Burkard Wunderli Kanada
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  • Kommentar von Lina Schär, Zürich
    Falls Goffin ein Prüfstein sein soll (was ich ihm durchaus zutraue), muss er gegen Roger einen Gang höher schalten als heute gegen Stakhovsky. Dieser spielte ausgezeichnet, gewann den 1. Satz und war im 2. Satz nur 2 Punkte vom Matchgewinn entfernt, als er ausrutschte, hinfiel und sich am Rücken verletzte. Er verlor deshalb den 2. Satz knapp und musste leider zu Beginn des 3. Satzes aufgeben. Bis zu seiner Verletzung sah es zu keinem Zeitpunkt nach einem Sieg Goffins aus.
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