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ATP-Tour Federer lässt in Dubai Chancen en masse aus

Roger Federer erleidet bei seiner 13. Dubai-Teilnahme einen herben Dämpfer. Er unterlag der Weltnummer 116, Jewgeni Donskoi, im Achtelfinal nach über 2 Stunden mit 6:3, 6:7 und 6:7.

Legende: Video Federer scheitert an Qualifikant Donskoi abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.03.2017.
  • Der 1. Satz geht nach 23 Minuten an Federer und deutet auf einen weiteren Blitzsieg hin
  • Doch dann stellt Jewgeni Donskoi die Partie komplett auf den Kopf
  • Der Favorit vergibt im Entscheidungssatz ein 5:2 und im Tiebreak eine 5:1-Führung

Mit zunehmender Dauer legte die russische Weltnummer 116 im 1. Duell mit dem «Maestro» den Respekt vor dem hochkarätigen Widersacher ab. So ist aus einer zunächst einseitigen Partie ein intensiver Fight geworden – mit letztlich unerwartetem Ausgang.

Roger Federer liess in Durchgang 2 im Tiebreak 3 Matchbälle ungenutzt – 2 davon bei eigenem Aufschlag. Jewgeni Donskoi seinerseits packte beim 2. Satzball seine Chance und schaffte den Ausgleich.

Legende: Video Vom 5:1 zum 5:7: Federers Horror-Tiebreak abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.03.2017.

Mit 6 Punkten in Folge zum Glück

Der hartnäckige Russe liess sich auch weiterhin nicht abschütteln – selbst als er im entscheidenden Satz mit Break zurücklag. Als Federer zum Matchgewinn aufschlug, konnte er nochmals kontern.

Und später führte er auch in der 2. Kurzentscheidung die Wende herbei. Nach einem 1:5-Rückstand machte er mit 6 Punktgewinnen gegen einen mittlerweile konsternierten Federer die Sensation perfekt.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 01.03.2017 18:45 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Na, das war ein Warnschuss für die kommenden Spiele für Roger Federer. Mann sollte nie seinen Gegner unterschätzen. Aber ich wünsche ihm viel Erfolg bei den nächsten Spielen.
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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Ein Trost bleibt euch Federer-Fans: Im Vergleich zu den GS-Turnieren ist das in Dubai nur ein Tennis-Grümpelturnier - allerdings mit einem stolzen Preis verbunden, wie es sich für einen Golfstaat gehört -, so gesehen ist dieses frühe Ausscheiden nicht so tragisch. Auch ich glaube, dass dies nur ein Ausrutscher gewesen ist.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Völlig deplaziertes Statement fr. Stump. Das Turnier ist auf der 3.-höchsten Stufe. Ein hochkarätiges Spielerfeld noch dazu. Sogar wenn es stimmen würde wäre es immer noch deplaziert.
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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Pech für Federer, dass Donskoi kein Israeli ist. Was in der UNO und erst recht in der für die Wirklichkeit taubblinden Sportwelt noch nie ein Thema war: Auch die angeblich modernen Ver. Arabischen Emirate verweigern israelischen Staatsbürgern noch heute die Einreise. Auch das gehört zu Federer: Nach dem glücklichen AO-Turniersieg - u.a. auch mit einem Ruhetag mehr als Nadal vor dem Final - schon vom 19. und 20. GS-Titel reden und dann gegen einen Qualifikanten verlieren.
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    1. Antwort von Jerome Gerster (jgerster)
      Wer nach den Leistungen (3 5-Satzsiege in Folge) von glücklichem Sieg spricht, hat von Tennis wirklich wenig Ahnung. Der Sieg war hart erkämpft und absolut Verdient.
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    2. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Völlig deplaziertes Statement, fr. Stump. Die Leistung v. Donskoy war grossartig, die muss man gar nicht verniedlichen, es spielt dann gar keine Rolle mehr wie jemand ins Hauptfeld kam. Und natürlich hat Gerster recht. Es gibt keine "glücklichen" Grand Slam Siege. Kommt noch dazu dass ich nicht gehört habe dass RF von GS Sieg 19 & 20 gesprochen hätte.
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