Federer sprintet in den Schanghai-Viertelfinal

Roger Federer steht beim ATP-1000-Turnier in Schanghai unter den letzten Acht. Für seinen Sieg gegen Alexander Dolgopolow brauchte er nur eine Stunde.

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«Federer-Mania» in Schanghai – auch bei Sieg gegen Dolgopolow

2:05 min, vom 12.10.2017
  • Federer schlägt Dolgopolow (ATP 41) mit 6:4, 6:2
  • Der Schweizer muss nur eine einzige Breakchance abwehren
  • Im Viertelfinal wartet ein Franzose

In den insgesamt 4 Partien, die Federer und Dolgopolow bisher gegeneinander gespielt haben, musste der Ukrainer zweimal verletzt aufgeben. Davon war der 28-Jährige diesmal weit entfernt – von einem Sieg aber ebenso.

Roger Federer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Brauchte keine Anlaufzeit Roger Federer. Imago

Gegen den Schweizer hielt er zwar gut mit, agierte mutig und versuchte so, Federer zum Laufen zu bringen. Diese Taktik ging aber nur bedingt auf, der Ukrainer leistete sich schlicht zu viele Fehler in den entscheidenden Momenten.

Nun wartet Gasquet

Federer auf der anderen Seite konnte sich auf seinen ausgezeichneten Aufschlag verlassen. Den Unterschied machte er aber mit seinem starken Returnspiel. Im 1. Satz erarbeitete er sich so zum frühest möglichen Zeitpunkt das entscheidende Break, im 2. Durchgang gelangen ihm gleich zwei. Dolgopolow erspielte sich nur eine einzige Breakchance, konnte diese aber nicht nützen.

Federers Viertelfinal-Gegner von Freitag heisst Richard Gasquet (ATP 31). Der Franzose rang seinen Landsmann Gilles Simon (ATP 47) nach 2:40 Stunden mit 7:5, 6:7 (5:7), 6:3 nieder.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 11.10.2017, 16:00 Uhr