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ATP-Tour Federer verpasst Titel in Toronto

Roger Federer muss weiter auf seinen 80. Turniersieg warten. Der Baselbieter unterlag im Final des ATP-1000-Turniers von Toronto dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 5:7 und 6:7 (3:7).

Nach 108 Minuten war Tsongas 2. Triumph an einem ATP-1000-Turnier Tatsache. Mit dem 5. Erfolg im 16. Duell gegen Federer krönte der Franzose (ATP 15) eine perfekte Woche. Auf dem Weg zu seinem insgesamt 11. Turniersieg hatte er unter anderen Novak Djokovic und Andy Murray eliminiert.

Federer mit Problemen von der Grundlinie

Für Federer endete das Gastspiel in Toronto derweil mit einer Enttäuschung. Nach dem problemlosen Zweisatzsieg im Halbfinal gegen den Spanier Feliciano Lopez passte beim Schweizer in seinem 120. Final auf der ATP-Tour nicht mehr viel zusammen. Bei zeitweise schwierigen Windverhältnissen bekundete der Schweizer vor allem von der Grundlinie grosse Probleme und leistete sich zahlreiche unnötige Fehler.

Dennoch konnte sich Federer im 1. Satz lange Zeit Hoffnungen machen. Dies lag zum einen an der grossen Effizienz des Baselbieters am Netz, zum anderen vermochte auch Jo-Wilfried Tsonga nicht restlos zu überzeugen. So fiel die Entscheidung schliesslich erst beim Stand von 5:6 aus Sicht von Federer. Bezeichnenderweise schenkte der Weltranglisten-3. dem Franzosen den Satz mit 2 leichten Fehlern.

Tsonga bei eigenem Aufschlag unantastbar

Auch in Durchgang 2 wollte Federer nicht viel gelingen. Tsonga spielte seinerseits konstant, zeigte bei eigenem Aufschlag keine Schwächen und gestand seinem Gegner keine einzige Breakchance zu. Gleichzeitig setzte er Federer in dessen Aufschlagspielen gleich mehrfach unter Druck.

Mit dem Rücken zur Wand drehte der Schweizer aber jeweils auf, wehrte insgesamt 6 Breakbälle ab und rettete sich ins Tiebreak. Dort gelang ihm die Wende aber nicht mehr.

Federer: «Tsonga hat den Titel verdient»

Trotz der Niederlage war Federer mit seinen Leistungen in Toronto zufrieden: «Ich hatte eine gute Woche, obwohl es im Final nicht mehr so lief wie ich es mir erhofft habe.» Zudem lobte er seinen Bezwinger: «Tsonga hat diesen Titel verdient. Er hat eine ganze Reihe starker Spieler besiegt und auch im Final war er stark.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.08.14, 21:00 Uhr.

38 Kommentare

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  • Kommentar von Louis Schadegg, Wald
    Roger Federer hat auch schon mal besser gespielt (viel besser), er wahr schlecht.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler, Ins
    Die meisten Kommentare sind überflüssig, punkto Inhalt daneben. Welcher Schweizer Sportler hat in den letzten 10 und mehr Jahren so viele Erfolge feiern können wie RF? Ja, seien wir ganz ehrlich, keiner! Dass es gestern nicht rund lief, na also. Er weiß es am besten, wird Lehren daraus ziehen und, so hoffen wir, das nächste Mal es besser machen. Jeder Kritiker soll mal selber auf dem Tennisplatz solche Leistungen erbringen. Wie sähe dies aus? Also Roger: viel Erfolg bei den nächsten Turnieren.
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  • Kommentar von Jan Heinrich, Deutschland
    Schade. Erstes Day-Match nach lauter Abendpartien gerade im Finale ist nicht einfach, vor allem vom Rhythmus her, der Wind tat sein übrigens. Dennoch muss man sagen, dass Roger von der Grundlinie haarsträubende Fehler unterlaufen sind. Dafür war er am Netz eine Macht - das könnte auch der Grund für die vielen Schlagfehler von der Grundlinie sein. Der Trainingsfokus liegt derzeit wohl auf Serve and Volley. Die Richtung stimmt! Good luck in Cimci. er wird den 80. Titel sicher noch holen.
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