Federer: «Werde versuchen, noch möglichst oft zu kommen»

Wie wohl sich Roger Federer in Cincinnati fühlt, zeigte sich nach seinem Final-Sieg über Novak Djokovic. Nach den Streicheleinheiten von seiner Familie nahm er seinen Gegner auf den Arm.

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Federers launige Sieger-Ansprache

2:46 min, vom 23.8.2015

«Ich hoffe wirklich für dich, dass du hier einmal gewinnen kannst», lachte Federer bei der Siegerehrung Djokovic zu. Der Weltranglisten-Erste nahm den Scherz wohlwollend auf und sagte: «Ich muss wohl warten, bis Federer zurücktritt, um hier zu gewinnen.» 5 Mal verlor der Serbe bereits im Final von Cincinnati, es ist das letzte von 9 ATP-1000-Turnieren, das ihm noch fehlt.

Die Wohlfühloase in Ohio

Ganz anders Federer. Der 34-Jährige hat im US-Bundesstaat Ohio bereits 7 Mal triumphiert, so oft wie in Dubai und Wimbledon. Nur in Halle (8) war er noch erfolgreicher.

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1:20 min, vom 23.8.2015

Er wisse selber nicht so genau, warum er in Cincinnati jeweils so gut spiele, ob es am Platz oder am Umfeld liege, meinte Federer. «Ich weiss nicht, wieviele Jahre ich noch hierher zürückkehren kann, aber ich werde versuchen, noch möglichst oft zu kommen», versprach er.

Vorsicht vor den US Open

Im Hinblick auf die US Open gab sich Federer dennoch vorsichtig. «Es war eine schöne Woche, aber in New York werden die Bälle, die Unterlage und die Ambiance anders sein», erklärte er.

Dass er das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres als Nummer 2 in Angriff nehme, sei in seinen Augen nicht wichtig, so Federer. «Ist es nicht besser, früh im Turnier auf Djokovic zu treffen als im Final? Ich weiss es nicht», sagte Federer. Doch so weit denke er gar nicht. Vor dem Endspiel seien noch viele Matches zu spielen. Und im Final der US Open sei er ja zuletzt im Jahr 2009 gestanden.

BildlegendeErfolgreich gealtert BildlegendeZwischen Federers 1. und 87. Turnier-Titel liegen 14,5 Jahre.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 23.08.2015, 19:00 Uhr