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«Gib mir mein Geld zurück!» Fritz beisst mit Problemen durch – und erntet üblen Shitstorm

Taylor Fritz gibt in Toronto im Spiel gegen James Duckworth trotz Problemen nicht auf. Gefrustete Zocker nehmen ihn anschliessend ins Kreuzfeuer.

Taylor Fritz.
Legende: Fühlte sich nicht gut Taylor Fritz in Toronto. Reuters

«Mein Herz hat plötzlich ohne Grund begonnen, heftig zu schlagen. Ich habe nur weitergespielt, weil es so komisch war und ich es hasse, aufzugeben.» Taylor Fritz meldete sich nach seiner Niederlage in der 1. Runde von Toronto gegen James Duckworth (6:7, 3:6) auf Twitter bei seinen Fans und beruhigte diese: «Es geht mir gut.»

Dass sich der US-Amerikaner trotz der offensichtlichen Probleme im 2. Satz durchgekämpft hatte, sorgte auf seinen Social-Media-Kanälen für einen Shitstorm sondergleichen. «Gib mir mein Geld zurück!» und «Hör endlich auf, Idiot!» waren dabei noch die gemässigten Aussagen; die Beleidigungen gingen weit unter die Gürtellinie, teilweise bis zu Todesdrohungen.

Fritz postete einen Video-Screenshot seiner Timeline und schrieb dazu: «Mir ist eure degenerierte Spielsucht während meiner Matches ziemlich egal.» Der 23-Jährige sprach dabei auch von «typischen Todesdrohungen» – was den Verdacht nahelegt, dass solch unterirdische Verbal-Auswüchse keine Ausnahme darstellen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Der Anstand und IQ gewisser "Fans" ist schon "unterirdisch"!
  • Kommentar von Nicola Graber  (NG)
    Wie asozial muss man sein, um auf eine Verletzung/körperliche Probleme eines Spielers zu wetten und ihn dann noch zu beschimpfen, wenn es ihm nicht so schlecht geht, dass er aufgeben muss. Und anscheinend ist das keine Ausnahme.
    1. Antwort von Lorenzo Ancona  (Lyrikliebhaber)
      Da wird der Wettmechanismus etwas falsch verstanden: Die Leute haben auf einen Sieg von Fritz gewettet, nicht auf eine Verletzung. Hätte er aufgegeben, wäre die Wette null und nichtig und sie erhielten ihr Geld zurück. Wenn er sich (löblicherweise) durchbeisst und dann verliert, ist das Geld aber futsch.

      Asozial ist das Verhalten so oder so.
    2. Antwort von Nicola Graber  (NG)
      @ Lorenzo
      Stimmt, das macht mehr Sinn. Ist trotzdem nicht nett.
    3. Antwort von Markus Weber  (Markus Weber)
      @Lorenzo: Das stimmt so nicht ganz. Sie können auf alles Wetten was sie wollen: der wievielte Matchball verwertet wird, Sieg durch Aufgabe wegen Verletzung, Anzahl Asse, wie viele Minuten ein Spiel geht, etc. Und es gibt auch kein Wetteinsatz zurück, wenn er wegen Verletzung aufgibt. Dass wird als Niederlage gewertet, auch von der ATP.
    4. Antwort von Cyrill Zwahlen  (Floc18)
      @Markus
      Da liegen Sie nicht ganz richtig. Die ATP zählt dies als Niederlage genau. Beim einzigen legalen schweizer Wettanbieter Sporttipp z.B. wird eine Aufgabe als nichtig gewertet und man hält das Geld zurück. Das gleiche wird wohl auch bei anderen der Fall sein. Ich möchte die Beschimpfungen aber natürlich keines Falls entschuldigen.
    5. Antwort von Chris Portmaier  (ChrisPortmaier)
      Das ist asozial durch und durch, und am Schluss werden diese beim Scheitern (Vernichtung der Existenzgrundlagen) von unserem sozialen Netz aufgefangen, sprich Geld vom Staat. So geht das!