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ATP-Tour Grosser Sieg für Stanislas Wawrinka

Stanislas Wawrinka steht beim ATP-1000-Turnier von Monte Carlo im Viertelfinal. Der Lausanner erteilte dem Weltranglisten-Zweiten Andy Murray eine wahre Tennis-Lektion und siegte mit 6:1 und 6:2.

Vor allem im 1. Satz überfuhr Wawrinka seinen Kontrahenten richtiggehend. Der Weltnummer 17 gelangen nicht weniger als 3 Breaks.

Im 2. Durchgang schaffte der Waadtländer die Entscheidung mit dem Servicedurchbruch zum 4:2. Durch die frühe Niederlage wird Murray, der im Vorjahr noch die Viertelfinals erreicht hatte, 90 Punkte in der Weltrangliste verlieren und muss ab Montag Rang 2 wieder Roger Federer überlassen.

Murray schwächelt beim Aufschlag

Die Statistik unterstreicht Wawrinkas Dominanz: 5:0 Asse, 23:7 Winner, 81 Prozent gewonnene Punkte bei 1. Aufschlag (Murray: 48 Prozent).

Durch Murrays Serviceschwäche kam Wawrinka zu nicht weniger als 10 Breakbällen, von denen er die Hälfte nutzte. Die beiden einzigen Gelegenheiten des schottischen Olympiasiegers zum Servicedurchbruch wehrte Wawrinka ab. «Auf Sand spielt Murray etwas langsamer als sonst, so habe ich mehr Zeit und kann meine Schläge besser platzieren», erklärte Wawrinka nach dem Sieg über Murray.

Wieder ein grosser Sieg gegen Murray

Für Wawrinka ist der Erfolg über Murray in Monte Carlo gleichbedeutend mit einem seiner grössten Siege überhaupt. Erst zum 5. Mal setzte sich der Romand gegen einen Spieler aus den Top 4 durch. Letztmals hatte er dies in der 3. Runde der US Open 2010 geschafft, ebenfalls gegen Murray.

Wawrinka sprach nach der Partie von einem «idealen Spiel». Er liebe es, in Monte Carlo zu spielen. «Die Bedingungen sind auf mich zugeschnitten.» Murray haderte: «Es ist enttäuschend. Aber diese Niederlage motiviert mich, noch härter zu arbeiten.» Der Schotte wartet noch immer auf seinen 1. Sand-Final.

3. Sieg auf Sand

Im Head-to-Head verkürzte Wawrinka damit auf 5:8. Auf Sand war es hingegen der 3. Sieg im 3. Direktduell.

Im Viertelfinal trifft Wawrinka auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, der seinerseits Jürgen Melzer (Ö) mit 6:3, 6:0 vom Platz fegte.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Max Muster , Basel
    Grosser Sieg! Leider sehen wir hier keinen einzigen Winner im Zusammenschnitt.
  • Kommentar von Stefan Arnold , 6465 Unterschächen
    Ich finde das Sie mit ein bischen mehr Aufmerksamkeit Herr Wawrinka den Rücken etwas stärken den wie er jezt spielt ist er wirklich Weltklasse
  • Kommentar von sole , irgendwo
    ich finde auch das dies grossartig ist von wawrinka und dass die medien mal mehr von ihm schreiben als immer nur von federer.
    1. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Unterschreibe ich voll und ganz. Federer als Weltklasse-Sportler hat es verdient, dass man über ihn berichtet, völlig klar. Aber Wawrinka zeigt seit Jahren starkes Tennis und steht völlig zu unrecht total im Schatten von Federer. Hätten wir Roger nicht, wären wir sowas von stolz auf Stanislas!