Zum Inhalt springen

Header

Video
Das macht Tsitsipas abseits des Courts
Aus Sport-Clip vom 16.11.2019.
abspielen
Inhalt

Halbfinalduell gegen Tsitsipas Federer gegen den «griechischen Gott» und das Déjà-vu

Der Schweizer geht als Favorit in den Endsprint der ATP Finals in London. Doch es drohen noch einige Gefahren.

Nach zwei mässigen Auftritten zum Beginn der ATP Finals hat die Galavorstellung gegen Novak Djokovic Roger Federer fraglos zum (Mit-)Favoriten auf den Turniersieg an der Themse gemacht. Doch der Blick in die Vergangenheit offenbart auch Gefahren.

Sendehinweis

Den Halbfinal der ATP Finals zwischen Roger Federer und Stefanos Tsitsipas können Sie ab 14:50 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen.

Einerseits ist da Halbfinal-Gegner Stefanos Tsitsipas. Der «Greek God», wie er gerne genannt wird, ist auf dem besten Weg, sich zum Gesicht der neuen Tennis-Generation zu machen. In diesem Jahr schlug der 21-Jährige die «Big Three» allesamt: Federer an den Australian Open, Nadal (auf Sand!) in Madrid, Djokovic in Schanghai. Mit seiner wallenden Mähne und 1,93 m Körpergrösse ist Tsitsipas zudem eine eindrückliche Erscheinung.

Knapp 10 Monate ist es her, dass er Federer in Melbourne entzauberte. In Dubai und Basel gelang dem 17 Jahre älteren Schweizer die Revanche. «Es ist sicher gut, dass ich ihn die letzten beiden Male geschlagen habe und den Trend drehen konnte», fasst Federer zusammen. Ebenjene beiden Turniere gewann er danach auch.

Video
Archiv: Federers Australian-Open-Out gegen Tsitsipas
Aus sportpanorama vom 20.01.2019.
abspielen

Auch in London sorgt Tsitsipas aktuell für Furore. Doch nicht die ganze Saison lief so glatt. Nachdem er in Wimbledon in der 1. Runde an Thomas Fabbiano gescheitert war, verlor Tsitsipas auch bei 3 der nächsten 4 Turniere zum Auftakt. An den US Open explodierte der Grieche dann förmlich. Er legte sich mit dem Schiedsrichter an und bezeichnete gleich alle Franzosen als Spinner.

Ohne Social Media zum Erfolg

Mittlerweile hat sich Tsitsipas wieder gefangen. Ein Baustein des Erfolgs: Strikte Social-Media-Diät: «Ich war alle 30 Minuten auf Instagram. Es machte mich verrückt». Deshalb beschloss er nach den missglückten US Open, in Zukunft auf die Sozialen Medien zu verzichten und die Bewirtschaftung einer Agentur zu überlassen.

Tennisspieler
Legende: Tennis-«Götter» unter sich Stefanos Tsitsipas tröstet Roger Federer nach dessen Achtelfinal-Niederlage in Melbourne. Keystone

Bitte kein Déjà-vu

Und da wären die letzten beiden Jahre, als Federer ebenfalls als erster Anwärter auf die Trophäe in London unter den letzten Vier stand:

  • 2017: David Goffin, Grigor Dimitrov und Jack Sock heissen die übriggebliebenen Widersacher. Völlig überraschend und mit einem Head-to-Head von 6:0 im Rücken bleibt Federer an Goffin hängen.
  • 2018: In der Vorschlussrunde wartet Alexander Zverev. Während sich die Tenniswelt bereits auf den Traumfinal Federer-Djokovic vorbereitet, schlägt der Deutsche den «Maestro» in 2 Sätzen – und gewinnt später das Turnier.

8 Jahre ist Federers letzter Turniersieg an den Finals her. Nach einem Ruhetag soll gegen Tsitsipas der erste Schritt zum 7. Titel gemacht werden. Und dass ein Sieg gegen den «griechischen Gott» stets ein gutes Omen für den Schweizer ist, bewiesen die Turniere in Dubai und Basel.

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 14.11.2019, 21:00 Uhr

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.