Kyrgios: Mit Berater Hewitt für Furore sorgen

Nick Kyrgios trifft nach seinem Sieg über Fernando Verdasco in der 2. Runde von Montreal in der Nacht auf Donnerstag auf Stan Wawrinka. Der Australier sorgte aber mit seinem neuen Berater Lleyton Hewitt vor allem abseits des Courts für Schlagzeilen.

Nick Kyrgios (links) erhält Unterstützung von Lleyton Hewitt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Berater und Spieler Nick Kyrgios (rechts) erhält Unterstützung von Lleyton Hewitt. Imago/Archiv

Nach der Karriere ist vor der Karriere. Oder im Fall von Lleyton Hewitt wohl eher: Gegen Ende der Karriere ist vor der Karriere. Der 34-jährige Australier steht in Montreal auf und neben dem Platz mit Nick Kyrgios im Einsatz. Zusammen im Doppel (Zweisatzniederlage gegen Tsonga/Monfils) und als Berater seines 14 Jahre jüngeren Landsmannes.

Nordamerika-Tournee mit Hewitt an der Seite

Hewitt wird seine Profi-Karriere nach eigener Ankündigung nach den Australian Open 2016 beenden. Seine Zukunft plant und praktiziert er bereits jetzt. Auf der angelaufenen Nordamerika-Tournee steht er Kyrgios bei den Turnieren in Montreal und Cincinnati sowie an den US Open in New York zur Seite.

«  Er hilft mir, meine Fragen zu beantworten. »

«Er ist nicht mein Coach. Er hilft mir lediglich, meine Fragen zu beantworten», erklärte Kyrgios vor seinem Auftakt-Sieg über Fernando Verdasco. Er sei überzeugt, mit Hewitt den bestmöglichen Berater an seiner Seite zu haben: «Ich habe grössten Respekt vor ihm und schätze es sehr, ihn dabei zu haben.»

«  Stan spielt unglaubliches Tennis. »

Mit den Tipps der ehemaligen Weltnummer 1 trifft Kyrgios in der Nacht auf Donnerstag in der 2. Runde auf Stan Wawrinka. Im Londoner Queen's Club blieb er vor 2 Monaten gegen den Schweizer chancenlos. Das war allerdings auf Rasen.

In Nordamerika strebt er nun auf Hartplatz die Revanche an, zollt dem Lausanner aber höchsten Respekt. «Stan spielt unglaubliches Tennis, er kann einfach alles», lobte der 20-Jährige und fügte zurückhaltend an: «Ich gehe raus, spiele mein Spiel und schaue, was dabei herauskommt.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 08.08.2015